Seminar

Grundlagenseminar Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) unterirdischer Anlagen

mit Teilzertifikatsprüfung für die Zertifikate Grad 2 und Grad 3 nach DIN EN ISO 15257:2017 bzw. den Befähigungsnachweis zum KKS-Sachkundigen angelehnt an GW11

Die Teilnehmer:innen werden in das Wesen der Korrosion eingeführt und über Ausführung und Prüfung von kathodischen Schutzanlagen ausführlich informiert. 
Danach können sie die Ursachen der Korrosion und deren Vermeidung durch kathodische Schutzmaßnahmen besser beurteilen.

Die Ausbildungsinhalte des Seminars sind auf die Anforderungen der neuen DIN EN ISO 15257:2017 abgestimmt, wobei der Schwerpunkt auf den Anwendungsbereichen 5.1 und 5.2 liegt.
Darüber hinaus werden nationale und internationale Vorschriften, Verordnungen und Regelwerke behandelt.

Im Detail

Inhalt

Elektrochemische Grundlagen

  • Faraday-Gesetz, Nernst-Gleichung

Korrosionsursachen

  • Belüftungs- und galvanische Elemente, Streustrom- und Wechselstromkorrosion

Passiver Korrosionsschutz

  • Beschichtungen, Baustellennachumhüllungen

Kathodischer Korrosionsschutz

  • Kriterien des Kathodischen Schutzes, Schutz mit galvanischen und Fremdstrom-Anoden

Errichtung von Korrosionsschutzanlagen

Messtechnische Grundlagen

  • Objekt/Boden-Potential (Ruhe-, Ausschalt- und Einschaltpotential), Berechnung der Schutzstromdichte und des spezifischen Umhüllungswiderstands, Bodenwiderstandsmessungen nach Wenner, Beeinflussungsmessungen, Messmethoden für die Fehlerortung in kathodischen Schutzsystemen, Überwachungsmessungen

Normen, Empfehlungen, Arbeitsblätter

  • DIN EN, DIN VDE, AfK-Empfehlungen, DVGW-Regelwerk

Teilzertifikatsprüfung CP 1 (TAW Cert)

Bei Buchung mehrerer KKS-Lehrgänge reduziert sich die Gebühr wie folgt: 

  • Grundlagen und messtechnisches Praktikum: € 2.990,-

  • Grundlagen, Praktikum, sowie Fortgeschrittene: € 4.990,-

  • jeweils zzgl. Prüfgebühr (Grad 2 / ISO: € 366,39 bzw. 
    Grad 3 / ISO: € 573,95 zzgl. MwSt) durch TAW Cert 
    (Anmeldung zur Prüfung: bleistein@taw-cert.de)

Fachkräfte aus dem Korrosionsschutz, die mit der Planung, dem Bau und der Wartung von kathodischen Korrosionsschutzanlagen für Rohrleitungen und Lagerbehälter in Versorgungsbetrieben, Verkehrsunternehmen, in der Mineralölindustrie, in der chemischen Industrie, etc. betraut sind.

Eingangsvoraussetzungen für die Zertifikatsprüfung:

  • Abgeschlossene Berufs­aus­bildung in einem fachbe­zogenen Lehrberuf oder höherwertiger Abschluss und

  • 3 Jahre fachbe­zogene Tätigkeit mit Bezug zur Ausbildung, davon mindestens 1 Jahr auf dem Gebiet des kathodischen Korrosionsschutzes

Vortrag, Diskussion, praktische Vorführungen, Gruppenarbeit, 
KKS-Taschenbuch, Seminarunterlagen.

Bitte einen Taschenrechner mitbringen!

Dipl.-Ing. Ulrich Bette (Leitung), IfB Ulrich Bette, Institut für Beeinflussungsfragen Wuppertal

Dipl.-Ing. (FH) Marc Lemkemeyer, Westnetz GmbH, Dortmund

Dr. Ashokanand Vimalanandan, ist Chemiker mit einer Spezialisierung in Elektrochemie. Nach seiner Promotion am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in den Themenbereichen Korrosion und Beschichtungen ist er bei der Open Grid Europe im Kompetenzcenter Korrosionsschutz beschäftigt. Seit 2020 leitet er im Kompetenzcenter das Team Untersuchung und Bewertung. 

Lehrgangszeiten: Mo, 18.9.2023, 09:00 bis Mi, 20.9.2023, 12:45 Uhr

Sie erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.

Nach erfolgreich abgelegten Teilprüfungen in "Grundlagen" CP 1 und im "messtechnischen Praktikum" CP 2 können Sie das international anerkannte Zertifikat zur Qualifizierung nach DIN EN ISO 15257 Grad 2 / Anwendungsbereiche 5.1 und 5.2 durch den akkre­di­tierten Personal­zertifizierer TAW Cert GmbH erwerben