Seminar

Unterweisung zur Schaltberechtigung für elektrische Anlagen bis 30 kV

Fachkundenachweis für den Nieder- und Mittelspannungsbereich – Mit Prüfung und Zertifizierung

Der Umgang mit elektrischen Starkstromanlagen, das Arbei­ten an unter Spannung stehenden Anlagenteilen oder in deren Nähe hat ein hohes Gefahrenpotential. Das Arbeiten an oder in solchen Anla­gen bedarf umfangreiche Kenntnisse dieser Gefahren und der technische sowie organisatorischen Schutzmaßnahmen.

Der Begriff “Schaltberechtigung” ist nirgendwo in den Normen genannt und trotzdem begegnet man dem Begriff immer wieder. Schalt­berechtigung wird auf die unterschiedlichste Weise erteilt: schrift­lich, zeitabhängig oder -unabhängig, über Teilanlagen oder über ganze Orts- oder Betriebsnetze.

Schaltberechtigte sind letztlich Elektrofachkräfte, welche Schal­tungen an Nieder-, Mittel- oder Hochspannungsanlagen vorneh­men, oft auch in eigener Entscheidung (Bereitschafts­dienst). Unternehmen und die von ihnen beauftragten Fachverantwortlichen sind verpflichtet, zum Schalten berechtigte Personen mit Fachkunde für sicheres Schalten zu qualifizieren.

Dabei kann die Schaltberechtigung nur ausgesuchten Elektro­fach­kräf­ten erteilt werden, die Aufgaben und Pflich­ten der Arbeitssicherheit, die Unfallgefahren und deren Abwen­dungs­maßnahmen genau kennen und danach han­deln.

Dieser Lehrgang vermittelt den Teilnehmer:innen die notwen­digen theoretischen Kenntnisse, die zum Erwerb und Erhalt der Schaltberechtigung notwendig sind.

 

Der Umgang mit elektrischen Starkstromanlagen, das Arbei­ten an unter Spannung stehenden Anlagenteilen oder in deren Nähe hat ein hohes Gefahrenpotential. Das Arbeiten an oder in solchen Anla­gen bedarf umfangreiche Kenntnisse dieser Gefahren und der technische sowie organisatorischen Schutzmaßnahmen.

Der Begriff “Schaltberechtigung” ist nirgendwo in den Normen genannt und trotzdem begegnet man dem Begriff immer wieder. Schalt­berechtigung wird auf die unterschiedlichste Weise erteilt: schrift­lich, zeitabhängig oder -unabhängig, über Teilanlagen oder über ganze Orts- oder Betriebsnetze.

Schaltberechtigte sind letztlich Elektrofachkräfte, welche Schal­tungen an Nieder-, Mittel- oder Hochspannungsanlagen vorneh­men, oft auch in eigener Entscheidung (Bereitschafts­dienst). Unternehmen und die von ihnen beauftragten Fachverantwortlichen sind verpflichtet, zum Schalten berechtigte Personen mit Fachkunde für sicheres Schalten zu qualifizieren.

Dabei kann die Schaltberechtigung nur ausgesuchten Elektro­fach­kräf­ten erteilt werden, die Aufgaben und Pflich­ten der Arbeitssicherheit, die Unfallgefahren und deren Abwen­dungs­maßnahmen genau kennen und danach han­deln.

Dieser Lehrgang vermittelt den Teilnehmer:innen die notwen­digen theoretischen Kenntnisse, die zum Erwerb und Erhalt der Schaltberechtigung notwendig sind.

 

Das Arbei­ten an unter Spannung stehenden Anlagenteilen oder in deren Nähe bietet ein hohes Gefahrenpotential. Es ist daher nur Fachkräften erlaubt, die entsprechendes Fachwissen haben und in der Lage sind, die erforderlichen technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Der Begriff Schaltberechtigung ist nirgendwo in den Normen genannt und trotzdem begegnet man diesem Begriff immer wieder. Eine Schalt­berechtigung wird auf unterschiedliche Weise erteilt: zeitabhängig oder zeitunabhängig, über Teilanlagen oder über ganze Orts- oder Betriebsnetze.

Schaltberechtigte sind Elektrofachkräfte, die Schal­tungen an unter Spannung stehenden Anlagen vorneh­men, und zwar oft auch in eigener Entscheidung, zum Beispiel im Bereitschafts­dienst. Unternehmen und die von ihnen beauftragten Fachverantwortlichen sind verpflichtet, zum Schalten berechtigte Personen mit Fachkunde für sicheres Schalten zu qualifizieren.

Dieser Lehrgang vermittelt den Teilnehmer:innen die unverzichtbaren fachlichen Kenntnisse, die sie zum Erwerb oder Erhalt der Schaltberechtigung benötigen.

Im Detail

Inhalt

Rechtsgrundlagen zur Elektrotechnik und den beteiligten Personen

  • ArbSchG

  • BetrSichV (von 2015 

  • UVV (u. a. die 5 Sicherheitsregeln)

  • TRBS

  • Wer darf was? -‚Mitwirkende‘n der Elektrotechnik-

  • das AOK-Prinzip

Gefährdungen durch elektrischen Strom

  • Grundsätzliches 

  • Wirkung auf den menschlichen Körper

  • Lichtbogenauswirkungen

  • Besonderheiten bei Hochspannung

  • Unfallbeispiele aus der Praxis (BG-Beispiele), -Auszüge

  • Ermittlung der Ursachen von Arbeitsunfällen mit Unfallbeispielen in Wort und Bild

Praktische und technische Themen

  • Anlagentechnik

  • Schutzvorkehrungen, -technische, / -organisatorische, / persönliche Maßnahmen (TOP-Prinzip / ‚S’OP-Prinzip)

  • Schalthandlungen und Organisation der notwendigen Abläufe und Arbeitseinsätze

  • Prüfen der Spannungsfreiheit

  • Erden und Kurzschließen

  • Umsetzung der 5 Sicherheitsregeln -konkrete Beispiele im MS-Bereich

  • Freigabe zum Arbeiten / Rückgabe von Anlagen…

  • Dokumente / Dokumentationen zum Schalten / für Schaltaktionen

Zertifikatsprüfung durch den Personalzertifizierer TAW Cert GmbH

Elektroingenieur:innen, -techniker:innen, -meister:innen, -monteur:innen, elektrotechnisch unterwiesene Personen, Elektrofachkräfte mit begrenztem Aufgabengebiet in Energieversorgungsunternehmen (Stadt- und Elektrizitätswerken) und Industrieunternehmen, denen die Schaltberechtigung erteilt werden soll.

Eingangsvoraussetzung für die Zertifikatsprüfung:

Abgeschlossene Lehre in einem Elektrofachberuf sowie 1 Jahr Berufserfahrung.

Die persönlichen Daten und Nachweise zu den Eingangsvoraussetzungen

werden mit separatem Schreiben nach der Anmeldung angefordert. Rückfragen bitte an: TAW Cert - Tel. 09187-931-287.

Vortrag, Diskussion, Praxisbeispiele, Film, Seminarunterlagen

Dipl.-Ing. Ferdinand Schlüter,

Ingenieurbüro für Elektrotechnik und Energietechnik in Bad Wünnenberg. Seine Schwerpunkte sind die Technische Weiterbildung, Planung, Beratung, Projektierung und Projektüberwachung.

Nach bestan­dener Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat des akkreditierten Personal­zertifizierers TAW Cert und eine Bescheinigung mit detaillierter Auflistung der vermittelten Inhalte als Fachkundenachweis.

Hinweis: Dieses Seminar dient dem Fachkundenachweis. Die praktische Fachunterweisung und die Erteilung der Schaltberechtigung kann nur innerbetrieblich durch den Fachvorgesetzten erfolgen.

Inhalt

Rechtsgrundlagen zur Elektrotechnik und den beteiligten Personen

  • ArbSchG

  • BetrSichV (von 2015 

  • UVV (u. a. die 5 Sicherheitsregeln)

  • TRBS

  • Wer darf was? -‚Mitwirkende‘n der Elektrotechnik-

  • das AOK-Prinzip

Gefährdungen durch elektrischen Strom

  • Grundsätzliches 

  • Wirkung auf den menschlichen Körper

  • Lichtbogenauswirkungen

  • Besonderheiten bei Hochspannung

  • Unfallbeispiele aus der Praxis (BG-Beispiele), -Auszüge

  • Ermittlung der Ursachen von Arbeitsunfällen mit Unfallbeispielen in Wort und Bild

Praktische und technische Themen

  • Anlagentechnik

  • Schutzvorkehrungen, -technische, / -organisatorische, / persönliche Maßnahmen (TOP-Prinzip / ‚S’OP-Prinzip)

  • Schalthandlungen und Organisation der notwendigen Abläufe und Arbeitseinsätze

  • Prüfen der Spannungsfreiheit

  • Erden und Kurzschließen

  • Umsetzung der 5 Sicherheitsregeln -konkrete Beispiele im MS-Bereich

  • Freigabe zum Arbeiten / Rückgabe von Anlagen…

  • Dokumente / Dokumentationen zum Schalten / für Schaltaktionen

Zertifikatsprüfung durch den Personalzertifizierer TAW Cert GmbH

Elektroingenieur:innen, -techniker:innen, -meister:innen, -monteur:innen, elektrotechnisch unterwiesene Personen, Elektrofachkräfte mit begrenztem Aufgabengebiet in Energieversorgungsunternehmen (Stadt- und Elektrizitätswerken) und Industrieunternehmen, denen die Schaltberechtigung erteilt werden soll.

Eingangsvoraussetzung für die Zertifikatsprüfung:

Abgeschlossene Lehre in einem Elektrofachberuf sowie 1 Jahr Berufserfahrung.

Die persönlichen Daten und Nachweise zu den Eingangsvoraussetzungen

werden mit separatem Schreiben nach der Anmeldung angefordert. Rückfragen bitte an: TAW Cert - Tel. 09187-931-287.

Vortrag, Diskussion, Praxisbeispiele, Film, Seminarunterlagen

Dipl.-Ing. Ferdinand Schlüter,

Ingenieurbüro für Elektrotechnik und Energietechnik in Bad Wünnenberg. Seine Schwerpunkte sind die Technische Weiterbildung, Planung, Beratung, Projektierung und Projektüberwachung.

Nach bestan­dener Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat des akkreditierten Personal­zertifizierers TAW Cert und eine Bescheinigung mit detaillierter Auflistung der vermittelten Inhalte als Fachkundenachweis.

Hinweis: Dieses Seminar dient dem Fachkundenachweis. Die praktische Fachunterweisung und die Erteilung der Schaltberechtigung kann nur innerbetrieblich durch den Fachvorgesetzten erfolgen.

Inhalt

Rechtsgrundlagen zur Elektrotechnik

  • Arbeitsschutzgesetz

  • Betriebssicherheitsverordnung

  • Unfallverhütungsvorschriften

  • Technische Regeln für Betriebssicherheit

  • Mitwirkende in der Elektrotechnik: Wer darf was?

  • Das AOK-Prinzip: Auswahl, Organisation, Kontrolle

Gefährdungen durch elektrischen Strom

  • Wirkung auf den menschlichen Körper

  • Lichtbogenauswirkungen

  • Besonderheiten bei Hochspannung

  • Unfallbeispiele aus der BG-Praxis

  • Ursachen von Arbeitsunfällen: Beispiele in Wort und Bild

Praktische und technische Themen

  • Anlagentechnik

  • Schutzvorkehrungen

  • TOP-Prinzip: technische, organisatorische, persönliche Maßnahmen

  • SOP-Prinzip: Standardarbeitsanweisungen

  • Schalthandlungen und Organisation der Abläufe und Arbeitseinsätze

  • Prüfen der Spannungsfreiheit

  • Erden und Kurzschließen

  • Umsetzung der 5 Sicherheitsregeln: konkrete Beispiel

  • Freigabe zum Arbeiten und Rückgabe von Anlagen

  • Dokumente und Dokumentationen zum Schalten und für Schaltaktionen

Zertifikatsprüfung durch den Personalzertifizierer TAW Cert

Elektroingenieur:innen, Elektrotechniker:innen, Elektromeister:innen, Elektromonteur:innen, Elektrotechnisch unterwiesene Personen (EUP), Elektrofachkräfte mit begrenztem Aufgabengebiet in Energieversorgungs- und Industrieunternehmen, denen die Schaltberechtigung erteilt werden soll

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Zertifikatsprüfung:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung in einem Elektrofachberuf

  • 1 Jahr Berufserfahrung im Elektrofachberuf

  • Teilnahme an mindestens 80 % der Seminarzeit.

Die persönlichen Daten und Nachweise zu den Eingangsvoraussetzungen

fordert die TAW Cert nach der Anmeldung zum Seminar an.

Kurzvorträge, Praxis- und Anwendungsbeispiele, Übungen, Diskussion, Erfahrungsaustausch, Film, Seminarunterlagen, Zertifikatsprüfung durch die TAW Cert

Stefan Marchhart
ist Berater und Trainer der PRO-EL GmbH und Experte für Elektrosicherheit mit verschiedenen zertifizierten Zusatzausbildungen im Bereich Elektrotechnik. Er verfügt über langjährige internationale Praxiserfahrung als Teamleiter.

Das Seminar findet an beiden Tagen in der Zeit von 9:00 bis 16:30 Uhr statt.

Prüfung und Zertifizierung werden verantwortet durch unseren Partner für Personalzertifizierung:

TAW Cert GmbH
Zertifizierungsgesellschaft für Management-Systeme und Personal
Fritz-Bauer-Straße 13
90518 Altdorf b. Nürnberg
www.taw-cert.de

Bei allen Fragen zur Zertifikatsprüfung wenden Sie sich bitte an Frau Dagmar Bleistein von der TAW Cert, bleistein@taw-cert.de, Tel. 09187 / 931-287.

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung der TAW, die alle Seminarinhalte detailliert auflistet.

Zum Abschluss bietet die TAW Cert GmbH eine freiwillige Zertifikatsprüfung an. Sie dauert 25 Minuten und besteht aus Multiple-Choice-Fragen. Die Gebühr für Prüfung und Zertifizierung ist bereits im Seminarpreis enthalten. Bitte beachten Sie die Voraussetzungen für die Prüfungsteilnahme.

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung verleiht die TAW Cert als Fachkundenachweis das Zertifikat Unterweisung zur Schaltberechtigung bis 30 kV (Fachkunde 1/EFK 1) (TAW Cert).

Hinweis: Dieses Seminar dient dem Fachkundenachweis. Die praktische Fachunterweisung und die Erteilung der Schaltberechtigung kann nur innerbetrieblich durch den Fachvorgesetzten erfolgen.