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Live-Online-Seminar

Mobbing, sexuelle Beläs­tigung und Diskri­mi­nierung am Arbeits­platz

Alte Grund­sätze - Neue Heraus­for­de­rungen durch Social Media, WhatsApp & Co.

Anmelde-Nr.: 50531154W1

Ort:

Online-Seminar

Termin:

Do, 25.3.2021, 9.00 bis 16.30 Uhr

Gebühr:

EUR 690,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen)

Zum Seminar

Mobbing, sexuelle Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz

Die Themen sexuelle Beläs­tigung und Diskri­mi­nierung sind im Zuge der #metoo-Debatte in den letzten Monaten stärker in den Fokus gerückt. Auch das Thema Mobbing hat an prakti­scher Bedeutung gewonnen. Während die Thema­ti­sierung und Aufde­ckung verletzender Vorgänge zu begrüßen ist, gibt es auch Fälle, in denen unberech­tigte Vorwürfe gesetzeswidrigen Verhaltens als Instrument zur Verfolgung eigener Interessen einge­setzt werden. Der Arbeit­geber ist gefordert, gleicher­maßen sensibel wie auch konse­quent mit diesen Themen umzugehen.
  • Lernen Sie, zu entscheiden, wann schlechtes Benehmen rechtlich relevant wird.
  • Unser Seminar vermittelt Ihnen, was Sie tun müssen, um Ihrer Fürsor­ge­pflicht als Arbeit­geber nachzu­kommen und Sachverhalte daten­schutz­konform und gerichtsverwertbar zu ermitteln.
  • Unsere Expertin gibt Hinweise, wie Sie eventuell vorhandene offene aber auch versteckte Diskri­mi­nierung in Ihrem Unter­nehmen erkennen und welche Handlungs­mög­lich­keiten und –pflichten Sie haben.

Seminarinhalt:

Mobbing, sexuelle Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz

  • Rechtliche Grund­lagen
    • Grund­sätze der Gesetz­gebung
    • Kurzübersicht: Entgelttransparenzgesetz, AGG, BGB, StGB etc.
    • Pflichtenstellung von Arbeit­geber, Geschäfts­führung, Vorge­setzten
  • Diskri­mi­nierung
    • Verpönte Merkmale
    • Zulässige arbeitsplatzabhängige Diffe­ren­zierung
    • Gehaltsdiskriminierung – Selbst­kon­t­rolle und Umgang mit Auskunftsansprüchen
  • Indizien für Diskri­mi­nierung
    • Stellen­aus­schrei­bungen und Frage­rechte bei der Einstellung
    • Risiken durch Regelungen in Arbeits­vertrag/Betriebs­ver­ein­ba­rungen
    • Entge­gen­wirkende Maßnahmen wie Code of Conduct, Schulungen
  • Sexuelle Beläs­tigung
    • Kreis der zu schützenden Personen
    • Aufklä­rungs­pflichten und Aufklärungsmöglichkeiten des Arbeit­gebers
    • Grenze zwischen privater Lebens­führung und Verletzung arbeits­ver­trag­licher Pflichten
  • Mobbing
    • Definition
    • Rechtliche Relevanz vertraulicher Konver­sationen
    • Erscheinungsformen (Glaslightning etc.)
  • Handlungs­mög­lich­keiten und -pflichten
    • Verpflichteter Perso­nen­kreis, Einbe­ziehung von Arbeit­neh­mer­ver­tretern
    • Sachver­halts­auf­klärung
    • Umgang mit daten­schutz- und betriebsverfassungsrechtlichen Fragen
  • Mögliche Rechtsfolgen
    • Abmahnung
    • Versetzung
    • Kündigung
  • Stand der Recht­spre­chung
    • Verwert­barkeit gewonnener Erkenntnisse
    • Bewertung von Indizien
    • Fallbei­spiele

Teilnehmerkreis (m/w/d):

  • Geschäfts­führer
  • Leiter und Mitar­beiter von Rechts- und Personal­abteilungen
  • sonstige Fach- und Führungs­kräfte sowie
  • Rechtsanwälte

Ihre Seminarleiterin:

RAin DR. Gudrun Germakowski,
Fachan­wältin für Arbeits­recht und Partnerin bei McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuer­be­rater LLP in Düsseldorf.

Art der Präsentation:

Referat, Diskussion

Teilnahmebescheinigung:

Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte zur Elternzeit und zum Mutterschutz.