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Die Lohnpfändung und Lohnabtretung

  • Zusammenspiel verschiedener Rechtsgebiete
  • Zwangsvollstreckung in den Lohn
  • Verbraucherinsolvenz und Restschuldbefreiung
  • Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes
  • u.v.m.

Anmelde-Nr.: 50531136W8

Ort:

Wuppertal

Termin:

Mo, 9.4.2018, 9.00 bis 16.30 Uhr

Gebühr:

EUR 660,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Die Lohnpfändung und Lohnabtretung

Lohnpfän­dungen und Lohnabtretungen stellen die Abrech­nungs­praxis der Arbeitgeber als Dritt­schuldner immer wieder vor schwierige Probleme. Da der Dritt­schuldner für die ordnungs­gemäße Abführung der pfändbaren Beträge an den Gläubiger einzustehen hat, darüber hinaus der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ein so genannter Blankettbeschluss ist, der vom Dritt­schuldner aufgrund von eigenen Ermittlungen ausge­führt werden muss, sind einschlägige Grund­kennt­nisse auf diesem Gebiet unverzichtbare Voraus­set­zungen zur Vermeidung einer Doppelzahlung. Hinzu kommt, dass das Rechtsgebiet der Lohnpfändung und Lohnabtretung Überschneidungen mit dem Arbeits­recht aufweist, weil bestimmte Lohnansprüche des Schuldners nur einge­schränkt der Pfändung unter­liegen oder eines beson­deren Pfändungs­schutzantrags bedürfen. Das Seminar soll zum einen die notwen­digen Grund­kennt­nisse vermitteln und den mit der Abrechnung betrauten Mitar­beiter mit den grund­sätz­lichen Fragen der Vollstre­ckung in den Lohn vertraut machen. Zum anderen sollen Rechtsprechungsbeispiele des BAG und BGH der Vertiefung dieser Grund­kennt­nisse und der Behandlung von Spezialfragen dienen. Dazu gehört auch das schwierige Gebiet der Verbraucherinsolvenz. Verbraucherinsolvenzen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen und weisen zum Teil von der Normalpraxis der Lohnpfändung und Lohnabtretung abwei­chende Regeln auf, die dem mit der Abrechnung betrauten Mitar­beiter geläufig sein müssen. Hinzu kommt, dass durch die Reform der Verbraucherinsolvenz seit 2014 bisheriges und neues Verbraucherinsolvenzrecht neben­ei­n­ander zur Anwendung kommen können.

Seminarinhalt:

Die Lohnpfändung und Lohnabtretung

  1. Die Zwangs­voll­stre­ckungsformularverordnung
  2. Entstehung des Pfand­rechts a. d. Lohnfor­derung
  3. Die Bedeutung des vorläu­figen Zahlungs­verbots
  4. Fragen der Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses
  5. Die Dritt­schuldnererklärung
  6. Die Berechnung der pfändbaren Beträge im Normalpfändungsbereich
  7. Die Berechnung bei “ruhender Pfändung” und Einstellung der Zwangs­voll­stre­ckung
  8. Die Berück­sich­tigung des Einkommens Unter­halts­pflichtiger
  9. Die Besonderheiten der Unter­halts­pfändung
  10. Konkur­renzen zwischen
    • Unterhalts- und anderen Pfändungspfandgläubigern
    • Abtretungs- und Pfändungspfandgläubigern
  11. Besonderheiten der Berechnung bei unpfänd­baren Bezügen nach § 850a ZPO
  12. Die besondere Bedeutung von Zusam­men­rech­nungs­be­schlüssen
  13. Wiederkehrende und nicht wiederkehrende zahlbare Vergütungen
  14. Pfändung bei Vorschuss- / Abschlags­zah­lungen
  15. Aufrechnung und Verrechnung von Lohnfor­derungen
  16. Siche­rungs­ab­tretung und Pfändung
  17. Die Hinter­legung und ihre Voraus­set­zungen
  18. Grund­lagen der Verbraucherinsolvenz
  19. Zwangs­voll­stre­ckung vor und während des Insol­venz­ver­fahrens
  20. Lohnpfändung und Rückschlagsperre
  21. Die Besonderheiten der Unterhaltsvollstreckung
  22. Insol­venz­er­öffnung und Unkenntnis des Dritt­schuldners
  23. Zwangs­voll­stre­ckung für Insolvenz- und Neugläubiger
  24. Zwangs­voll­stre­ckung in der Wohlverhaltensperiode
  25. Die Entscheidung über Restschuldbefreiung und die Wirkung für Schuldner und Dritt­schuldner

Teilnehmerkreis (m/w):

  • Leiter von Lohn-, Gehalts- und Personalabtei­lungen
  • Leiter des Sozialwesens
  • zuständige Sachbearbeiter

Ihre Seminarleiterin:

RAin Antonia Schmidt-Busse MiDIC,
Wirschaftsmediatorin
Kanzlei Schmidt-Busse, Bad Bramstedt

Art der Präsentation:

Vortrag, Diskussion, sehr ausführliche Seminar­unterlagen

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10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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