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Dipl.-Ök. Simon Oesterwalbesloh
Tel.: 0202 / 7495 - 303
Fax: 0202 / 7495 - 228
simon.oesterwalbesloh@taw.de


Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
Fritz-Bauer-Str. 13
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Komplexitäts­management und prozessorientierte Kalkulation

  • Kostenzurechnung optimieren
  • Produkt-, Varianten- und Kundenvielfalt beherrschen
  • Entscheidungen verbessern
  • Wettbewerbsfähigkeit steigern

Anmelde-Nr.: 80760105W8

Ort:

Altdorf bei Nürnberg

Termin:

Do, 11.10.2018 bis Fr, 12.10.2018
1. Tag: 9.30 bis 17.00 Uhr
2. Tag: 8.30 bis 16.00 Uhr

Gebühr:

EUR 1170,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Komplexitätsmanagement und prozessorientierte Kalkulation

Produkt- und Varianten­vielfalt sowie heterogene Stückzahlen kennzeichnen die Produktion in Zeiten von Industrie 4.0. Wie lässt sich diese wachsende Komplexität beherrschen?
Wichtigste Basis für ein erfolgreiches Komplexitätsmanagement ist die

verursachungsgerechte

Zuordnung von Kosten. Gerade dies kann die weit verbreitete

Zuschlagskalkulation

aber heute nicht mehr leisten. Die Folge sind zum Teil gravierende Fehlent­scheidungen in Bezug auf Produk­tions­programm, Beschaffung und Distribution.
Die prozessorientierte Kalkulation (POK) bildet die heutigen Produk­tionsbedingungen weitaus besser ab. Sie ordnet den Produkten die Kosten mit hoher

Genauigkeit

zu. Darüber hinaus integriert sie die kundenseitig verursachte Komplexität und kann so neben internen auch externe Kostentreiber verdeutlichen.
Erarbeiten Sie in diesem Workshop, wie Sie Teile-, Produkt- und Kunden­komplexität analysieren und beherrschbar machen:
  • Welche Probleme und Risiken birgt die Zuschlagskalkulation bei der Ermittlung der Produktkosten?
  • Wie ermittelt man Prozesse und Prozesskostensätze – ohne aufwändige Einführung einer

    Prozesskostenrechnung

    ?
  • Wie lassen sich mit Hilfe der POK komplexitäts­bedingte Kosten und ihr Einfluss auf das Ergebnis sichtbar machen?
  • Wie bereiten Sie Management-Entscheidungen optimal vor?
Zahlreiche Beispiele aus der Unternehmenspraxis verdeutlichen die Anwendung im Kosten- und Komplexitätsmanagement.

Seminarinhalt:

Komplexitätsmanagement und prozessorientierte Kalkulation

  1. Produktion und Kalkulation in Zeiten von Industrie 4.0
  2. Traditionelle Zuschlagskalkulation und Herstellkosten
    • Das

      Kalkulationsschema

      der Zuschlagskalkulation
    • Schwächen der mehrstufigen Zuschlagskalkulation
  3. Prozesse, Prozesskosten und Gemeinkosten
    • Unterschiede zwischen Gemein- und Prozesskosten
    • Prozessanalyse: Wie führt man sie aufwandsarm durch?
    • Prozessmengen: der Schlüssel zum Kalkulieren
    • Leistungsmengenneutrale und -induzierte Prozesskosten
  4. POK und Zuschlagskalkulation im Praxisvergleich
    • Unterschiede zwischen Zuschlagskalkulation und POK
    • Prozesskostensätze

      versus Zuschlagsfaktoren
    • Abwicklungskosten für einen Beschaffungsauftrag, einen Fertigungsauftrag, eine Kundenlieferung
    • Ursachen der Abweichungen analysieren
    • Degressions-, Allokations- und Komplexitätseffekte
  5. Komplexitätskosten und Komplexitätsmanagement
    • Teile-, Produkt-, Varianten- und Kundenvielfalt
    • Komplexitätskosten

      analysieren, Kostentreiber ermitteln
    • Kundenseitig verursachte Komplexität: Sonderwünsche, Bestell­verhalten, kleine Stückzahlen usw.
    • Kunden-/Produktbeziehungen herausarbeiten
    • Wie lässt sich „Überkomplexität” identifizieren`?
    • Komplexitätscontrolling: die richtigen

      Kennzahlen

    • Maßnahmen zur Komple­xitätsreduzierung erarbeiten
  6. Exkurs: Kalkulation mit Softwareunterstützung
  7. Beispiele aus der Industriepraxis
    • Das Produktportfolio für die Zukunft
    • Komplexitätsziele für die Produktentwicklung
    • Make-or-buy-Entscheidungen: wird es jetzt einfacher?
    • Komplexitätskennzahlen im Vertrieb: neuer Handlungs­spielraum bei Preisen, Rabatten, Mindestmengen
    • Trennung von Kunden: ja oder nein?
    • Komplexitätsbedingte Kosten und Maßnahmen eines Produkt- bzw. Systemherstellers
    • Komplexitätsreduzierung eines Komponentenherstellers
    • Auswirkungen auf strategische Entscheidungen: Sortiments-, Produkt- und Preismanagement

Teilnehmerkreis (m/w):

Führungs- und Fachkräfte aus Rechnungswesen, Controlling, Kalkulation, Kostenmanagement, Cost Engineering, Produkt­management, Prozess­management, Komplexitäts­management und Vertrieb

Ihr Seminarleiter:

Hermann Schlichting
ist Unternehmensberater der FENWIS GmbH. Er verfügt über langjährige Praxiserfahrung in Kalkulation und Controlling, Design to Cost und Komplexitätsbeherrschung.

Art der Präsentation:

Kurzvorträge, Praxisbeispiele, Übungen, Diskussion, Erfahrungs­austausch, Seminarunterlagen. Die Teilnehmer erhalten diverse Excel-Tools zum Thema, die im Workshop vorgestellt werden.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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