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Dipl.-Ing. Dirk Böttcher
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Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
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Alternativ-Termine
16.06.2020 - Wuppertal 09.09.2020 - Altdorf bei Nürnberg

Gefährdungs­beurteilungen für die Elektrotechnik

  1. Rechtsgrundlagen

  2. Erstellung

  3. Gefährdungsbeurteilungen nach TRBS 1111

Anmelde-Nr.: 51122138W0

Ort:

Wuppertal

Termin:

Mi, 12.2.2020, 9.00 bis 16.30 Uhr

Gebühr:

EUR 690,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Gefährdungsbeurteilungen für die Elektrotechnik

Der Gesetzgeber fordert eine professionelle, systematische Erfassung aller Gefährdungen und Belastungen am Arbeitsplatz, bzw. bei der Arbeit. Hierdurch entsteht ein wesentliches Element des betrieblichen Arbeitsschutzes und eine Grundlage für die Ableitung passgenauer Maßnahmen zur Umsetzung des Arbeitsschutzes.
Dieses Instrument ‚Gefährdungsbeurteilung‘ wird daher vom Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und weiteren Vorschriften und Regelwerken konkret gefordert.
Kommt es zu einem schweren Arbeitsunfall -möglicherweise mit Todesfolge-, so wird von den Ermittlern sehr schnell nach der betreffenden Gefährdungsbeurteilung gefragt.
Das Ziel ist es, mögliche Gefährdungen (nennen wir es ‚schlechte Erfahrungen‘, die gemacht worden sind, oder wo damit zu rechnen ist, dass es passieren kann) aufzuschreiben, damit der Nächste ‚gewarnt‘ ist, bzw. sich informieren kann (durch ‚nachlesen‘), damit er /sie nicht in die selbe ‚Falle‘ tritt, ist eigentlich ein nobles Anliegen. Doch in der betrieblichen Praxis sind die Verantwortlichen mit der Umsetzung oft überfordert.

Seminarinhalt:

Gefährdungsbeurteilungen für die Elektrotechnik

  1. Einleitung, Motivation
    • Gefährdungsbeurteilung als zentrales Element des Arbeitsschutzes, Bestandsaufnahme
    • Gründe für Arbeitsschutzmaßnahmen, Motivation
    • Fragen, die nach einem Arbeitsunfall gestellt werden können
    • Unfallursachen
    • Gefahren des elektrischen Stromes, in Auszügen
  2. Rechtliche Grundlagen zum Arbeitsschutz
Arbeitsschutzgesetz
Betriebs-Sicherheitsverordnung
    • DGUV Vorschrift 1, ehemals BGV A1
    • DGUV Vorschrift 3, ehemals BGV A3
  1. Zugehörige Technische Regeln -TRBS-
    • Vermeidung gefährlicher Situationen
    • TRBS 1201
    • TRBS 1203
  2. Vorgehensweise bei der Gefährdungsbeurteilung
Im Überblick:
    • Ansätze des Wie und Wozu
    • Schritte zur Erstellung einer GB
    • Dokumentation und Fortführung
Im Einzelnen und an praktischen Beispielen:
    • Vorbereiten
      • Erfassung der Betriebsorganisation
      • Unterteilung in Arbeitsbereiche
      • Unterlagen Ermitteln
      • Vorhandene Gefährdungen ermitteln
      • Gefährdungsfaktoren
    • Beurteilen
      • Erkennbare Gefährdungen beurteilen
      • Einschätzung und Bewertung verbleibender Risiken
      • Dringlichkeit
      • Erkennbare Belastungen beurteilen
      • Festlegen, Durchführen, Überprüfen, Fortschreiben
  1. Dokumentation und Beispiele von Gefährdungsbeurteilung
  2. Leitsätze
Weitere Verwendung der Gefährdungsbeurteilung
    • Ein- und Unterweisungen
    • Übertragung von Aufgaben
    • Instrument zur Prozessoptimierung und Zertifizierung
    • Konsequenzen unzureichender Gefährdungsbeurteilungen
  1. Checklisten „Gefährdungsbeurteilung“ und ‚Hilfsmittel‘

Teilnehmerkreis:

Führungs­kräfte, Fach­kräfte für Arbeits­sicherheit, (ver­ant­wort­liche) Elektro­fach­kräfte, Elektro­fach­kräfte für fest­ge­legte Tätig­keiten, Arbeits­verant­wort­liche, Unternehmer

Referent:

Dipl.-Ing. Ferdinand Schlüter,
Ingenieurbüro für Elektrotechnik und Energietechnik,
Bad Wünnenberg

Art der Präsentation:

Vortrag, Diskussion, Praxisbeispiele, Film, Lehrunterlagen

Teilnahmebescheinigung:

Zum Ab­schluss der Ver­an­stal­tung er­hal­ten Sie ei­ne qu­a­li­fi­zier­te Teilnahmebescheinigung der TAW mit de­tail­lier­ter Auf­lis­tung der ver­mit­tel­ten Seminarinhalte.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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