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Dr.-Ing. Claudia Dössereck
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Fax: 0202 / 7495 - 228
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Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
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Alternativ-Termin
09.-10.05.2019 - Wuppertal

Form- und Lagetoleranzen nach GPS-Standards definieren und berechnen

  • Toleranzmanagement aufbauen

  • Form- und Lagetoleranzen funktionsgerecht vergeben

  • Funktionserfüllung bei niedrigen Produktionskosten

  • Toleranzrechnung und Toleranzketten

  • Arithmetische und statistische Toleranzanalyse mit Excel

Anmelde-Nr.: 51211118W8

Ort:

Wuppertal

Termin:

Mi, 5.12.2018 bis Do, 6.12.2018
1. Tag: 9.15 bis 17.00 Uhr
2. Tag: 8.30 bis 16.00 Uhr

Gebühr:

EUR 1090,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Form- und Lagetoleranzen nach GPS-Standards definieren und berechnen

Produkte müssen bei niedrigen Kosten sicher funkti­o­nieren, verlässlich montierbar sein und definierte Quali­täts­vor­gaben einhalten. Ein wesentlicher Baustein, um dieses Ziel zu erreichen, ist der souveräne Umgang mit Form und Lagetoleranzen
Die Methoden des Toleranzmanagements erlauben Bauteiltoleranzen so zu definieren, dass bei einer sicheren Passge­nauigkeit und Erfüllung der Funktion, die Kosten niedrig gehalten werden. Dieser Toleranzmanagementprozess beginnt in der Produkt­entstehung und Konstruktion und reicht in der Umsetzung in die Fertigung, das Prüfwesen und die Quali­täts­sich­erung.
Toleranzmanagement wird heute immer wichtiger, denn die globale Fertigung und wechselnde Fertigungsstätten erfordern eine vollständige robuste Produktbeschreibung. Nach der grund­le­genden Änderung der Normen für die Form- und Lage­toleranzen (DIN EN ISO 1101 und DIN EN ISO 14405) mit dem gültigen GPS-Normensystem (DIN EN ISO 14638) sichert dieses Wissens-Update der involvierten Bereiche die Prozesssicherheit Ihrer Fertigung.
Das Seminar vermittelt Ihnen praxisnah die Kompetenz zur Tolerierung, zur Fertigung und zur Messung nach dem GPS-Normensystem und den F&L-Toleranzen. Sie lernen ein durch­gängiges Toleranz­manage­mentsystem aufzu­bauen, um Produk­tions- und Fehlerkosten zu reduzieren und die Kunden­zu­frie­denheit zu erhöhen. Ihnen werden wichtige Werk­zeuge wie die arith­me­tische und statistische Toleranz­analyse mit Excel und Computer Aided Tolerancing (CAT) – Software für die Toleranzrechnung vorge­stellt.

Seminarinhalt:

Form- und Lagetoleranzen nach GPS-Standards definieren und berechnen

  • Einführung in die geometrische Form- und Lagetolerierung
    • Die eindeutige und vollständige Zeichnung und die Entstehung von Abweichungen
    • Einführung in die Normung für die geometrischen Produktspezifikationen (GPS)
    • Tolerierungsprinzipien und Zeichnungskonventionen
    • Das Unabhängigkeitsprinzip als Kostenvorteil
    • GPS-Normensystem und dessen Grundsätze nach
      DIN EN ISO 8015:2011-09
    • GPS-Normen in Konstruktion, Fertigung und Prüfung (Qualitätswesen) für ein durchgängiges Toleranz­management
  • Form- und Lagetoleranzen funktionsgerecht und gezielt vergeben
    • Funktionen identifizieren und strukturieren
    • Bezugssysteme nach DIN EN ISO 5459 einheitlich definieren
    • Referenzpunkt-System (RPS) und 321-Regel zur eindeutigen Lagedefinition
    • Form- und Lagetoleranzen nach DIN EN ISO 1101 und lineare Größenmaße nach DIN EN ISO 14405
    • Nutzung von Lehren nach der Maximum-Material- (M), Minimum-Material- (L) und Reziprozitätsbedingung (R) nach dem Taylor'schen Prüfgrundsatz
    • Metall-Formteile (ISO 8062) und nicht-formstabile Teile (ISO 10579)
    • Abnahmebedingungen, Allgemeintoleranzen und zulässige Toleranzen nach DIN ISO 2768 Teil 1 und 2, Toleranzen für Kunststoffformteile DIN 16742
  • Form- und Lagetoleranzen prüfen, messen und berechnen
    • Aufspann- und Prüfkonzepte / Koordinatenmess­maschine versus Lehrenprüfung
    • Einsatz der Fehler-Möglichkeits-Einfluss-Analyse (FMEA) zur Identifikation signifikanter und kritischer Merkmale
    • Grundlagen der arithmetischen und statistischen Toleranzanalyse und die Toleranzsimulation
    • Berechnung Toleranzketten, Schließmaße mit MS Excel
    • Übersicht Toleranzanalysesoftware und die Möglichkeiten des Computer aided Tolerancing (CAT)
    • Toleranzanalysen mit statischen / dynamischen Lasten und starren und elastischen Bauteilen
    • Kennzahlen (Cp und Cpk, Cpr) für fähige, beherrschte und robuste Prozesse ermitteln und nutzen
  • Klärung offener Fragen und Abschlussdiskussion

Teilnehmerkreis (m/w):

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen: Konstruktion / Entwicklung, Fertigung, Qualitäts- und Prüfwesen

Ihr Referent:

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Peter Gust,
Lehrstuhl Konstruktion im Maschinenbau, stellv. Leiter Institut für Produkt-Innovationen, Bergischen Universität Wuppertal.Mehrjährige Erfahrung als Bereichsleiter Entwicklung & Projek­tierung in Automobil­zulieferindustrie, Kunststoffverarbeitung.

Art der Präsentation:

Referat, Diskussion, Seminarunterlagen, Rechenübungen und Lösung von Fallbeispielen in Gruppenarbeit

Info:

Bitte einen PC mit MS-Excel mitbringen!

Teilnahmebescheinigung:

Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine quali­fizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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