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Friedrich W. Heffels
Tel.: 0202 / 7495 - 203
Fax: 0202 / 7495 - 333
friedrich.heffels@taw.de


Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
Hubertusallee 18
42117 Wuppertal

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Fax: 0202 / 7495 - 202
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Anreise
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Alternativ-Termin
09.11.2017-16.06.2018 - Wuppertal

Fachwirt/in Facility Management (GEFMA)

Anmelde-Nr.: 54300101W7

Ort:

Wuppertal

Termin:

Workshop 1
Donnerstag, 23.03.2017 bis
Samstag, 25.03.2017

Workshop 2
Donnerstag, 04.05.2017 bis
Samstag, 06.05.2017

Workshop 3
Donnerstag, 22.06.2017 bis
Samstag, 24.06.2017

Workshop 4
Donnerstag, 07.09.2017 bis
Samstag, 09.09.2017

Workshop 5
Mittwoch, 27.09.2017 bis
Samstag, 30.09.2017

Workshop 6
Freitag, 01.12.2017 bis
Samstag, 02.12.2017
Beginn: Freitag 09.00 Uhr

Dauer der Präsenzphasen:
mittwochs, 09.00 - ca. 20.00 Uhr,
donnerstags, 09.00 - ca. 20.00 Uhr,
freitags, 08.00 - ca. 20.30 Uhr,
samstags, 08.00 - ca. 18.00 Uhr

Gebühr:

EUR 4400,00
(für den gesamten Lehrgang, mehrwertsteuerfrei, einschließlich Pausengetränken und Mittagessen während der Präsenzphasen) zzgl. € 170,-- für die Zertifizierung durch GEFMA

Zum Lehrgang

Fachwirt/in Facility Management (GEFMA)

Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern gilt als größtes Hemmnis für die Entwicklung des Facility Managements (FM) in Deutschland. Der Nachweis einer anerkannten, professionellen Qualifizierung im FM erfährt für Nutzer und Dienstleister eine immer größere Bedeutung und findet zunehmend Eingang in die Ausschreibung von FM-Dienstleistungen. Dementsprechend groß ist die Nachfrage nach entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern.

GEFMA - Deutscher Verband für Facility Management e.V. - setzt seit Mitte der 90er Jahre Standards bei der Qualifizierung im Facility Management. In Zusammenarbeit mit Wissen­schaftlern, erfahrenen Praktikern, Dienstleistern und Nutzern im FM wurden Richtlinien für die Qualifizierung im FM erarbeitet und ständig den aktuellen Anforderungen angepasst.

Die mehrstufige GEFMA-Zertifizierung (Träger-, Maßnahmen und Personenzertifizierung) bietet seit über zehn Jahren einen bundeseinheitlich anerkannten Qualifikationsnachweis nach transparenten hohen Qualitätsstandards.

Seit den neunziger Jahren setzt der Fachwirt Facility Management (GEFMA) Qualitätsstandards beim lebenslangen Lernen auf der mittleren Management-Ebene im operativen Facility Management. Die interdisziplinäre Qualifizierung ermöglicht ein breites Betätigungsfeld im operativen Objekt­management bei Dienstleistern, Betreibern und Nutzern.

Der hier vorliegende Lehrgang entspricht den Anforderungen der GEFMA Richtlinien 620/622/604 und wurde von GEFMA zertifiziert.

Inhalte:

Fachwirt/in Facility Management (GEFMA)

  1. Grundlagen, Werkzeuge und Methoden
    des Facility Managements Modul I
    • Begriffe und Bedeutung von FM
    • FM als strategischer Ansatz
    • Leistungsebenen von FM
    • Lebenszyklus von Immobilien
    • Betreiberverantwortung
    • Rechtliche Vorschriften und Richtlinien
    • Prozessorientierung im FM
    • Managementprozesse im FM
    • Projektmanagement im FM
    • Unterstützung durch moderne CAFM-Systeme
    • Die Rolle und Kompetenz des Facility-/Gebäudemanagers
    • Kundenorientierung und Kompetenz
    • FM-Projekte planen und steuern
    • Fallbeispiele zur Prozessoptimierung im FM
  2. Kaufmännisches Gebäudemanagement Modul II
    • Betriebswirtschaft für FM
    • Externes und internes Rechnungswesen
    • Kosten- und Leistungsrechnung im FM
    • Lebenszykluskosten
    • Controlling im FM
    • Prozesskostenrechnung im FM
    • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
    • Kennzahlensysteme und Benchmarking im FM
    • Balanced Scorecard
    • Vertrags- und Versicherungsmanagement
    • Sonstige Verwaltungsprozesse
    • Fallbeispiele zur Optimierung kaufmännischer Prozesse
  3. Technisches Gebäudemanagement Modul III
    • Technische Leistungsbilder im FM
    • Ver- und Entsorgungsprozesse von Immobilien
    • Integrierte Planung technischer Anlagen
    • Computer Integrated Building (CIB)
    • Energiemanagement
    • Betriebsführung und Unterhalt
    • Instandhaltungsmanagement
    • Dokumentation
    • Fallbeispiele zur Optimierung technischer Prozesse
  4. Infrastrukturelles Gebäudemanagement Modul IV
    • Grundlagen des Dienstleistungs-/Service-Managements
    • Flächenmanagement als Basis des GM
    • Dienstleistungen im infrastrukturellen GM
    • Gebäudereinigung im infrastrukturellen GM
    • Verpflegungsdienste
    • Sicherheitsdienste
    • Ergebnisorientierte Leistungsverzeichnisse
    • Vergabe von Dienstleistungen
    • Systeme zur Qualitätssicherung
    • Fallbeispiele zur Optimierung infrastruktureller Prozesse
  5. Handlungskompetenz im FM Modul V
    • Fach- und Methodenkompetenz
    • Persönliche und soziale Kompetenz
    • Projektergebnisse präsentieren und verteidigen
    • Sicheres und überzeugendes Auftreten
    • Konfliktmanagement
    • Zeit- und Selbstmanagement
  6. Prozessoptimierung / Praxistransfer Modul V/VI
    • Optimierung von FM-Prozessen
    • Optimierungspotenziale überzeugend darstellen
    • FM-spezifische Fallbeispiele
  7. Projektarbeit (lehrgangsbegleitende Erstellung)
    • Die Projektarbeit besteht aus einem interdisziplinären Projekt zum angewandten Facility- / Gebäude-Management. Ziel ist die Optimierung von FM-Prozessen.
    • Systematisches Vorgehen zur Erstellung der Projektarbeit
    • Themenfindung, Vorbereitung und Betreuung der Projektarbeiten
    • Präsentation und Diskussion der Projektergebnisse

Teilnehmerkreis:

  • Mitarbeiter aus Bereichen des Facility-Manage­ments / Gebäudemanagements bei Dienstleistern, Betreibern und Nutzern oder in Unternehmen mit eigenem Immobilien­bestand,
  • Facility- / Gebäude- / Objektmanager
  • Leiter von FM-Projekten,
  • Architekten, Fachplaner, FM-Berater und -Dienstleister,
  • Fachingenieure, Techniker, Meister und Fachkräfte FM-spezifischer Gewerke (z.B. Gebäudereiniger-Meister, Techniker der Instandhaltung und Wartung, Elektrotechniker, Gebäudetechniker),
  • Betriebswirte, Kaufleute der Grundstücks- und Wohnungs­wirtschaft,
  • insbesondere auch Quereinsteiger aus z.B. handwerklichen und kaufmännischen Berufen,
die eine systematische Qualifizierungsmaßnahme im operativen Facility Management / Gebäudemanagement suchen.




Lehr-/Lernmethoden:

Der berufsbegleitende Zertifikats-Lehr­gang mit Prä­senz­phasen und Lehrbriefen ist auf die beson­de­ren Belange Berufs­tä­ti­ger aus­ge­rich­tet.


Prä­senz­phasen / Workshops
Sechs Prä­senz­phasen mit Work­shop-Cha­rak­ter, die durch ein Selbst­stu­dium vorbereitet wer­den, bil­den den Mit­tel­punkt des Zertifikats-Lehr­gangs und die­nen der pra­xis­o­ri­en­tier­ten Umset­zung und Ver­tie­fung der in den vor­be­rei­ten­den Selbst­lern­ma­te­ri­a­lien geleg­ten Grund­la­gen. Die Bear­bei­tung kon­kreter Pra­xis­pro­bleme, die Dis­kus­sion und der Erfah­rungs­aus­tausch der Teil­neh­mer stel­len den unmit­tel­ba­ren Pra­xis­be­zug her. Außer­dem kön­nen offene Fra­gen oder kon­krete Pro­blem­stel­lun­gen hier ge­mein­sam bear­bei­tet wer­den. Zusätz­li­che Teil­neh­merunterlagen unter­stüt­zen die schnelle und effektive Umset­zung in der Pra­xis. Für die Prä­senz­phasen ist gem. GEFMA-Richt­li­nie ein Zeitansatz von ca. 220 Unter­richts­ein­hei­ten (UE) à 45 Minuten vor­ge­se­hen.


Workshopinhalte
Praxisbezogene Umsetzung und Vertiefung der in den vorbereitenden Lehrbriefen gelegten Grundlagen

Neben der Fachkompetenz liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Vermittlung von Methoden-, Sozial- und persönlicher Kompetenz

Bearbeitung von Fallbeispielen zur Optimierung von FM-Prozessen und Durchführung von FM-Projekten

Diskussion und Erfahrungsaustausch

Gruppenarbeiten

Erarbeitung von Instrumenten und Hilfsmitteln als Umsetzungshilfen für die FM-Praxis

Zwei schriftliche Teilprüfungen über die Module 1+2 und 3+4. Die Präsentation der Projektarbeit erfolgt während der letzten Präsenzphase

Lehrbriefe und Selbstlernmaterialien
Lehrbriefe und Selbst­lern­ma­te­ri­a­lien geben einen Über­blick über das jewei­lige The­men­ge­biet. So ist eine Vor­be­rei­tung auf die Prä­senz­phasen mög­lich, die bei freier Zeit­ein­tei­lung indi­vi­du­ell gestal­tet wer­den kann.
Ein wesent­li­ches Ziel ist es, mit Hilfe des Ansat­zes eines vor­be­rei­ten­den Selbst­stu­diums, das Pro­b­lem eines hete­ro­ge­nen Teil­neh­merfeldes mit unterschiedlichen Vor­kennt­nis­sen und beruf­li­chen Erfah­run­gen zu min­dern und für ein zunächst ein­heit­li­ches Aus­gangs­wis­sen zu sor­gen. Durch diese vorbereitende Struk­tu­rie­rung soll die Effi­zi­enz und Effek­ti­vi­tät der Prä­senz-Work­shops erhöht wer­den. Die Lehrbriefe die­nen eben­falls als Nach­schla­ge­werk wäh­rend der gesam­ten Maß­nahme und dar­ü­ber hin­aus.
Die Bear­bei­tungszeit für die Lehrbriefe ist indi­vi­du­ell ver­schie­den und abhän­gig von den jewei­ligen fachbezogenen Vor­kennt­nis­sen der Teil­neh­mer. Selbstkontroll- und Einsendeaufgaben er­mög­lichen eine Kon­trolle des Lernfortschritts. Für die Lehrbriefe ist gem. GEFMA-Richt­li­nie eine Bear­bei­tungszeit von ca. 180 UE à 45 Minuten vor­ge­se­hen.



Pro­jek­tar­beit / Pra­xistransfer / Prozessoptimierung
Lehrgangsbegleitend ist eine schriftliche Pro­jekt­ar­beit anzu­fer­ti­gen. Die Pro­jekt­ar­beit besteht aus einem inter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­jekt zum ange­wand­ten Facility- / Gebäude-Mana­ge­ment. Die Bear­bei­tung konkreter Pro­jekte / Pro­blem­stel­lun­gen aus der Pra­xis ermöglicht einen direk­ten Anwendungsbezug. Ziel ist die Opti­mie­rung von FM-Pro­zessen. Der Teil­neh­mer kann so eine Beratungsleistung für das eigene Unter­neh­men erbrin­gen und seine erworbene Handlungskompetenz im FM direkt umset­zen.
Wäh­rend der ersten Prä­senz­phase bekom­men die Teil­neh­mer aus­führ­liche Hinweise zur Erstel­lung der Pro­jekt­ar­beit. Die Dar­stel­lung eines vir­tu­el­len Gebäu­des (Mustergebäude) erleich­tert den Ein­stieg in mögliche Fra­ge­stel­lun­gen und Opti­mie­rungsansätze im Gebäudemanagement. Die Arbeit wird fach­lich von einem erfahrenen Refe­ren­ten betreut.
Die Prä­sen­ta­tion und Dis­kus­sion der Ergeb­nisse der Pro­jekt­ar­beit erfolgt vor dem Prüfungsausschuss.
Für die Pro­jekt­ar­beit ist gem. GEFMA-Richt­li­nie eine Bear­bei­tungszeit von ca. 100 UE à 45 Minuten vor­ge­se­hen.

Ihre Referenten:

  • Prof. Dr. Frank Ehrenheim (Leitung),
    Technische Hochschule Mittelhessen, Fachgebiet Facility Management, insbes. Betriebswirtschaft im FM; Mitglied des GEFMA-Arbeitskreises Bildung und Wissen, langjähriger Leiter des Arbeitskreises

  • Dipl.-Ing. Christian Harting, MBM, BBA
    Fachberater, Dozent und Autor für Facility Management, Mitglied des GEFMA-Arbeitskreises Bildung und Wissen, Leiter der GEFMA-Lounge Aachen

  • Dieter Hohmann,
    Gebäudereinigermeister, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Gebäudereiniger-Handwerk, Geschäftsführer Pfiff Institut für angewandte Gebäudereinigungstechnik GmbH

  • Dipl.-Ing. Norbert Sareika,
    langjähriger strategischer Personalentwickler in einem Facility Management Unternehmen, ehemaliges Mitglied im GEFMA-Arbeitskreis Bildung und Wissen

  • Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schneider,
    Fachgebiet Technisches Gebäudemanagement, Mess- und Regelungstechnik, Gebäudeautomation, Energietechnik, langjähriger Leiter des GEFMA-Arbeitskreises Bildung und Wissen

  • Prof. Dr.-Ing. Wolfram Stephan,
    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Institut für Energie und Gebäude - ieg, Lehrgebiet Versorgungstechnik, Gebäude- und Anlagensimulation, Vorsitzender des GEFMA-Ausschusses zur Vergabe der Förderpreise für Projektarbeiten

Ziel:

Der Fachwirt Facility Mana­ge­ment (GEFMA) soll Pro­zesse des Facility Mana­ge­ments ganz­heit­lich beur­tei­len und auf der Grund­lage einer FM-gerechten Pro­zess­ana­lyse kostenopti­mie­rend gestal­ten kön­nen. Sein Hauptbetätigungsfeld ist das Objekt­ma­na­ge­ment in der Nut­zungsphase mit der Kom­pe­tenz, bestehende Pro­zesse opti­mie­ren und anste­hende Pro­jekte ziel­ge­rich­tet durch­füh­ren zu kön­nen.
Das breite Einsatzspektrum des Facility Managers erfordert dar­ü­ber hin­aus auch andere Lebenszyklusphasen und eine stra­te­gi­sche Betrach­tung in die Aus­bil­dung zu inte­g­rie­ren.
Der Lehr­gang trägt diesen Gesichts­punk­ten Rech­nung und soll die Handlungskompetenz im FM erhö­hen. Er ist ins­be­son­dere auf folgende Ziele aus­ge­rich­tet:
  • Ver­traut­heit mit den für die Facilities rele­van­ten Gesetzen und Vor­schrif­ten
  • Betreiberverantwortung wahr­neh­men
  • Ergebnisorientierte Steuerung von Dienstleistungen
  • Fähig­keit, ein Mana­ge­mentsystem ein­füh­ren und betrei­ben zu kön­nen
  • Ver­ständ­nis für die ergeb­nis­be­zo­gene Umset­zung des Qua­li­täts­ma­na­ge­ments
  • Befä­hi­gung zur Ana­lyse, Steu­e­rung und Opti­mie­rung bereichs­ü­ber­grei­fen­der FM-Pro­zesse
  • FM-Pro­jekte ergeb­nis­o­ri­en­tiert pla­nen, steu­ern und kon­t­rol­lie­ren kön­nen
  • Nut­zung von Synergieeffekten
  • Lebenszyklusorientiertes Den­ken
  • Fähig­keiten, alle facility-bezo­ge­nen Infor­ma­tio­nen auf­zu­be­rei­ten, zu bewer­ten und in eine inte­grierte und voll­stän­dige Doku­men­ta­tion einzubinden
  • Über­prü­fung kos­ten­ge­rech­ten Han­delns, z.B. anhand von Kennzahlen
  • Kundenorientiertes Den­ken und Han­deln
  • Errei­chung operativer Zielvereinbarungen im Umgang mit Mit­ar­bei­tern und Zulie­fe­rern

Abschluss / Zertifikat:

Nach erfolgreicher Absol­vie­rung aller Module (schriftliche Prü­fung der Module I-IV) und erfolg­rei­chem Abschluss und Prä­sen­ta­tion der Pro­jek­tar­beit erhal­ten die Teil­neh­mer das Zer­ti­fi­kat
"Fachwirt/in Facility Mana­ge­ment (GEFMA)"