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Damaris Stiefel
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Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
Hubertusallee 18
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Anreise
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Alternativ-Termin
04.04.-17.05.2019 - Altdorf bei Nürnberg

Dienstunfallfürsorge komplett

Dienstunfallfürsorge nach dem Beamtenversorgungsgesetz
Aufbauseminar: Der Dienstunfall nach dem Beamtenversorgungsgesetz

Anmelde-Nr.: 50515136W8

Ort:

Wuppertal

Termin:

Do, 20.9.2018, 9.00 - 16.30 Uhr bis
Fr, 21.9.2018, 8.00 - 15.30 Uhr und
Do, 15.11.2018, 9.00 - 16.30 Uhr bis
Fr, 16.11.2018, 8.00 - 15.30 Uhr

Gebühr:

EUR 1400,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Dienstunfallfürsorge komplett


Soll ein Ereignis als Dienstunfall anerkannt werden, sind nicht nur rechtliche Aspekte zu beachten. Insbesondere bei der Feststellung von Körperschäden, Kausalität (Abgrenzung zu Vorschäden), Unfall­folgen und der Höhe der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) oder des Grades der Schädigungsfolgen (GdS) ist ärztlicher Sach­verstand gefragt; oft sind Gutachten die Grundlage der versor­gungsrechtlichen Entscheidung. Kommentare zum BeamtVG weisen zu Unrecht darauf hin, dass die Verwaltung mangels medizinischen Sachverstandes an die Feststellung der Ärzte gebunden ist. Aufgabe der Verwaltung ist jedoch, aufgrund eigener Urteilsbildung eine Entscheidung zu treffen. Ziel des Grundlagenseminars ist, ärztliche Aussagen vom einfachen Befund­bericht bis zum komplexen Zusammenhangsgutachten auch ohne fundierte medizinische Kenntnisse zu verstehen und sach­gerecht zu verwenden.

Im Aufbauseminar zum Dienstunfall werden die Teilnehmer, den richtigen Gutachter auszu­wählen, diesem die für den Einzelfall relevanten Fragen zu stellen und danach eine recht­mäßige Verwaltungsentscheidung zu treffen. Sie werden Unfall­folgen aus Gutachten erkennen und im Verwal­tungsakt benennen können.

Seminarinhalt:

Dienstunfallfürsorge komplett

Grundzüge des Dienstunfallrechts
Der Wegeunfall
Vorschaden – Äußeres Ereignis
Aufgaben und rechtliche Möglichkeiten der Verwaltung
Auswahl des geeigneten Gutachters
Gutachtenauswertung
Abweichen von ärztlichen Einschätzungen
Begriff der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) / des Grades der Schädigungsfolgen (GdS)
Wann wird der Unfallausgleich neu festgestellt?
Verschlimmerung / Verbesserung von Unfallfolgen
Wann erfolgt eine Korrektur des Verwaltungsaktes?
Allgemeine Grundzüge des Dienstunfallrechts einschließlich Wegeunfall
Innere und ursächliche Zusammenhänge
Gutachten mit unterschiedlichen Ergebnissen
Gelegenheitsursache
Was sind Unfallfolgen und wie werden sie festgestellt?
Fehlerhafte Gutachten erkennen und darauf reagieren
Wann ist ein neues Gutachten erforderlich?
Kann man den Unfallausgleich zurückfordern?
Die Begründung des nicht begünstigenden Verwaltungsaktes
Rücknahme eines Verwaltungsaktes nach § 35 BeamtVG oder § 48 VwVfG (oder entsprechenden Landesvorschriften)
Was sind die Erfahrungswerte bei Minderung der Erwerbs­fä­higkeit (MdE) bzw. beim Grad der Schädigungsfolgen (GdS)?
Ist die Versorgungsmedizin-Verordnung (ehemalige Anhalts­punkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Ent­schä­digungsrecht) maßgebliche Grundlage für die Feststel­lung der MdE / des GdS?
Kann die Verwaltung ohne ärztliches Gutachten entscheiden?
Muss der Verletzte den Unfallausgleich beantragen?
Was ist in Todesfällen zu beachten?
Wann ist eine Obduktion erforderlich?
Mögliche Folgen einer fehlenden Obduktion
Verfahrensfragen nach § 45 BeamtVG oder entsprechenden Landesvorschriften

Teilnehmerkreis (m/w):

Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die mit dienstunfall­recht­lichen Fragen betraut sind:
Personal- und Versorgungsverwaltung
Dienst­vorge­setzte
Untersuchungsführer nach § 45 Abs. 3 BeamtVG
Personalvertretung, Fachkräfte für Arbeitssicherheit
Amtsärzte

Ihr Seminarleiter:

Jörg Brüser,
Berlin

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10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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