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Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
Hubertusallee 18
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Dienstunfallfürsorge komplett

  • Dienstunfallfürsorge nach dem Beamtenversorgungsgesetz
  • Aufbauseminar: Der Dienstunfall nach dem Beamtenversorgungsgesetz

Anmelde-Nr.: 50515136W8

Ort:

Wuppertal

Termin:

Do, 20.9.2018, 9.00 - 16.30 Uhr bis
Fr, 21.9.2018, 8.00 - 15.30 Uhr und
Do, 15.11.2018, 9.00 - 16.30 Uhr bis
Fr, 16.11.2018, 8.00 - 15.30 Uhr

Gebühr:

EUR 1400,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Dienstunfallfürsorge komplett

Grundlagenseminar
Soll ein Ereignis als Dienstunfall anerkannt werden, sind nicht nur rechtliche Aspekte zu beachten. Insbesondere bei der Feststellung von Körperschäden, Kausalität (Abgrenzung zu Vorschäden), Unfall­folgen und der Höhe der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) oder des Grades der Schädigungsfolgen (GdS) ist ärztlicher Sach­verstand gefragt; oft sind Gutachten die Grundlage der versor­gungsrechtlichen Entscheidung. Kommentare zum BeamtVG weisen zu Unrecht darauf hin, dass die Verwaltung mangels medizinischen Sachverstandes an die Feststellung der Ärzte gebunden ist. Aufgabe der Verwaltung ist jedoch, aufgrund eigener Urteilsbildung eine Entscheidung zu treffen. Ziel des Grundlagenseminars ist, ärztliche Aussagen vom einfachen Befund­bericht bis zum komplexen Zusammenhangsgutachten auch ohne fundierte medizinische Kenntnisse zu verstehen und sach­gerecht zu verwenden.
Aufbauseminar
Im Aufbauseminar zum Dienstunfall werden die Teilnehmer, den richtigen Gutachter auszu­wählen, diesem die für den Einzelfall relevanten Fragen zu stellen und danach eine recht­mäßige Verwaltungsentscheidung zu treffen. Sie werden Unfall­folgen aus Gutachten erkennen und im Verwal­tungsakt benennen können.

Seminarinhalt:

Dienstunfallfürsorge komplett

Grundlagenseminar
  • Grundzüge des Dienstunfallrechts
  • Der Wegeunfall
  • Vorschaden – Äußeres Ereignis
  • Aufgaben und rechtliche Möglichkeiten der Verwaltung
  • Auswahl des geeigneten Gutachters
  • Gutachtenauswertung
  • Abweichen von ärztlichen Einschätzungen
  • Begriff der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) / des Grades der Schädigungsfolgen (GdS)
  • Wann wird der Unfallausgleich neu festgestellt?
  • Verschlimmerung / Verbesserung von Unfallfolgen
  • Wann erfolgt eine Korrektur des Verwaltungsaktes?
Aufbauseminar
  • Allgemeine Grundzüge des Dienstunfallrechts einschließlich Wegeunfall
  • Innere und ursächliche Zusammenhänge
  • Gutachten mit unterschiedlichen Ergebnissen
  • Gelegenheitsursache
  • Was sind Unfallfolgen und wie werden sie festgestellt?
  • Fehlerhafte Gutachten erkennen und darauf reagieren
  • Wann ist ein neues Gutachten erforderlich?
  • Kann man den Unfallausgleich zurückfordern?
  • Die Begründung des nicht begünstigenden Verwaltungsaktes
  • Rücknahme eines Verwaltungsaktes nach § 35 BeamtVG oder § 48 VwVfG (oder entsprechenden Landesvorschriften)
  • Was sind die Erfahrungswerte bei Minderung der Erwerbs­fä­higkeit (MdE) bzw. beim Grad der Schädigungsfolgen (GdS)?
  • Ist die Versorgungsmedizin-Verordnung (ehemalige Anhalts­punkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Ent­schä­digungsrecht) maßgebliche Grundlage für die Feststel­lung der MdE / des GdS?
  • Kann die Verwaltung ohne ärztliches Gutachten entscheiden?
  • Muss der Verletzte den Unfallausgleich beantragen?
  • Was ist in Todesfällen zu beachten?
  • Wann ist eine Obduktion erforderlich?
  • Mögliche Folgen einer fehlenden Obduktion
  • Verfahrensfragen nach § 45 BeamtVG oder entsprechenden Landesvorschriften

Teilnehmerkreis (m/w):

Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die mit dienstunfall­recht­lichen Fragen betraut sind:
  • Personal- und Versorgungsverwaltung
  • Dienst­vorge­setzte
  • Untersuchungsführer nach § 45 Abs. 3 BeamtVG
  • Personalvertretung, Fachkräfte für Arbeitssicherheit
  • Amtsärzte

Ihr Seminarleiter:

Jörg Brüser,
Berlin

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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