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Marc Manz
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Betriebssicherheits­verordnung und Technische Regeln für Betriebssicherheit in der Elektrotechnik richtig umsetzen

Vorstellung der neuen Betriebssicherheitsverordnung und Gegenüberstellung mit der DGUV-Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“
(ehemals BGV A3)

Anmelde-Nr.: 51122147W7

Ort:

Wuppertal

Termin:

Mo, 13.11.2017, 9.00 bis 16.30 Uhr

Gebühr:

EUR 660,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Betriebssicherheitsverordnung und Technische Regeln für Betriebssicherheit in der Elektrotechnik richtig umsetzen

Seit einigen Jahren ist im Arbeitsschutz ein echter Leitbild­wechsel zu beobachten: Der Staat läuft im Bereich des Arbeitsschutzes den Berufsgenossenschaften den Rang ab. Besonders spürbar war dies seit der erstmaligen Inkraftsetzung der Betriebs­sicherheits­ver­ordnung im Jahr 2002 und den in den Folgejahren herausgegebenen Technischen Regeln für Betriebs­sicherheit (TRBS), die Konkretisierungen der Betriebs­sicher­heits­ver­ordnung für spezielle Themen darstellen. Im Laufe der letzten Jahre hat sich nun herausgestellt, dass die Betriebs­sicher­heits­ver­ordnung aus dem Jahre 2002 sowohl formale wie auch inhaltliche Schwächen aufwies, die eine vollständige Überarbeitung sinnvoll und notwendig erscheinen ließen.
Die zum 01.06.2015 neu gefasste Betriebs­sicher­heits­ver­ordnung dient der Verbesserung des Arbeitsschutzes bei der Verwendung von Arbeitsmitteln durch Beschäftigte und des Schutzes Dritter beim Betrieb von überwachungsbedürftigen Anlagen. Gleichzeitig soll die Neufassung dem Arbeitgeber, insbesondere den Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU), die Anwendung der Arbeits­schutz­regelungen bei Arbeitsmitteln erleichtern und den Arbeitsschutz verbessern. Dazu wird die seit 2002 geltende Betriebssicherheitsverordnung sprachlich, konzeptionell und strukturell neu gestaltet. Die Verordnung trägt nun auch besonderen und tatsächlichen Unfall­schwer­punkten Rechnung.
Die Anforderungen an die sichere Verwendung von Arbeits­mitteln werden in der der novellierten Betriebs­sicher­heits­verordnung als Schutzziele beschrieben. Dadurch wird eine hohe Flexibilität für den Arbeitgeber erreicht, aber der Arbeitgeber auch stärker gefordert eigene Wege zum vorgeschriebenen Schutzziel zu finden und zu beschreiten. Die klare Trennung zwischen den Pflichten der Hersteller und der Arbeitgeber als Verwender von Arbeitsmitteln wird betont. Als wichtiges Element im Arbeitsschutz werden Prüfungen insgesamt deutlich aufgewertet.

Seminarinhalt:

Betriebssicherheitsverordnung und Technische Regeln für Betriebssicherheit in der Elektrotechnik richtig umsetzen

  1. Übergeordnete Rahmenbedingungen
    • Europäisches Recht
      • EU-Rahmenrichtlinien Arbeitsschutz
    • Nationales Recht
      • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
  2. Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
    • Grundlegendes zur „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln“ vom 01.06.2015
    • Inhaltlich Vorstellung der Betriebssicherheitsverordnung
      • Anwendungsbereich und Begriffsbestimmungen
      • Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen (Gefährdungsbeurteilung, Grundpflichten des Arbeitgebers, Anforderungen an die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel, grundlegende Schutzmaßnahmen bei der Verwendung von Arbeitsmitteln, vereinfachte Vorgehensweise bei der Verwendung von Arbeitsmitteln, Schutzmaßnahmen bei Gefährdungen durch Energien, Ingangsetzen und Stillsetzen, weitere Schutzmaßnahmen bei der Verwendung von Arbeitsmitteln, Schutzmaßnahmen bei Instandhaltung oder Änderung von Arbeitsmitteln, besondere Betriebszustände, Betriebs-störungen und Unfälle, Unterweisung und besondere Beauftragung von Beschäftigten, Zusammenarbeit verschiedener Arbeitgeber, Prüfung von Arbeitsmitteln)
    • Zusätzliche Vorschriften für überwachungsbedürftige Anlagen (Prüfung vor Inbetriebnahme und vor Wiederinbetriebnahme nach prüfpflichtigen Änderungen, wiederkehrende Prüfung, Prüfaufzeichnungen und –bescheinigungen, Erlaubnis- und Anzeigepflicht)
    • Vollzugsregelungen und Ausschuss für Betriebssicherheit (Mitteilungspflichten, behördliche Ausnahmen, Ausschuss für Betriebssicherheit)
    • Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, Schlussvorschriften (Ordnungswidrigkeiten, Straftaten)
    • Anhänge
      • Anhang 1 (zu § 6 Absatz 1 Satz 2) – Besondere Vorschriften für bestimmte Arbeitsmittel
      • Anhang 2 (zu §§ 15 und 16) – Prüfvorschriften für überwachungsbedürftige Anlagen
      • Anhang 3 (zu § 14 Absatz 4) – Prüfvorschriften für bestimmte Arbeitsmittel
  3. Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS)
    • Technische Regeln als Konkretisierung der Betriebssicherheitsverordnung
    • TRBS 1111 (Gefährdungsbeurteilung)
    • TRBS 1112 (Instandhaltung)
    • TRBS 1201 (Prüfungen)
    • TRBS 1203 (Befähigte Personen)

  1. Gegenüberstellung von berufsgenossenschaftlichen und staatlichen Vorschriften
    • Welchen Bereich deckt die jeweilige Vorschrift ab?
    • Welche rechtliche Bedeutung haben sie jeweils?
    • Wo liegen die Gemeinsamkeiten verschiedener Vorschriften von Staat und BG?
    • Wo bestehen Unterschiede in den Vorgaben?
    • Wonach muss man sich zukünftig richten, um sich gerichtssicher zu organisieren?

Teilnehmerkreis (m/w):

Betriebliche Vorgesetzte, (verantwortliche) Elektrofachkräfte (Elektroingenieure, -meister und -techniker, -monteure), be­fä­hi­gte Personen nach TRBS 1203, Sicherheitsfachkräfte, Sicher-heits­beauftragte, Ausbilder, elektrotechnisch unter­wie­sene Per­so­nen, Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten, die vor­schrif­ten­mäßig auf dem aktuellen Stand bleiben müssen und wollen.

Ihr Seminarleiter:

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ralf Ensmann VDE VDI
Ensmann Consulting, Köln
ist Sachverständiger für Unternehmensorganisation im Elektrobereich, führt seit vielen Jahren erfolgreich elektrotechnische Seminare und berät Unternehmen und Konzerne beim Aufbau durch eine rechtssichere Organisation im Elektrobereich

Art der Präsentation:

Vortrag, Praxisbeispiele, Diskussion, Seminarunterlagen, VDE-Fachbuch "Anlagenbetreiber Elektrotechnik und verantwortliche Elektrofachkraft" (LVP 32,-- €, in der Seminar­ge­bühr enthalten).

Info:

Inklusive kostenlosem Jahresabo der "de"
Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch ein Jahresabo der Fach­zeit­schrift ”de - das Elektrohandwerk” kostenlos. Danach wird der Versand auto­matisch eingestellt. Eine Kündigung muss nicht erfolgen und es entstehen keine weiteren Verpflichtungen.

Ihr Nutzen:

Das Seminar stellt die neuen staatlichen Vorschriften und Regeln vor, und es vergleicht sie auch mit der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift DGUV V 3. Es werden sowohl vergleichbare Vorgaben herausgearbeitet („Was fast 30 Jahre richtig und praktikabel war, kann heute nicht einfach „falsch“ sein…“) als auch Unterschiede und Neuerungen vorgestellt und beurteilt. Es bleibt im Seminar ebenfalls Zeit für moderierte Diskussionen und einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Das Seminar unterstützt deshalb die Teilnehmer in ihrer betrieblichen Praxis, indem diese ihr tägliches Handeln in der Praxis an den neuen Vorgaben des staatlichen Arbeitsschutzes messen können und so in der Lage sind festzustellen, ob sie sicher und vorausschauend arbeiten.

Dieses Seminar erfüllt die Vorgaben für eine rechtsverbindliche Jahresunterweisung
gemäß § 12 (1) des Arbeitsschutzgesetzes
und des § 4 (1) der DGUV Vorschrift 1
(ehemals BGV A1) sowie der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

Teilnahmebescheinigung:

Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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