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Anne Ullenbaum
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Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
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Richtiger Umgang mit der Wieder­ein­gliederung nach Krankheiten des Arbeitnehmers

BEM – Einführung inkl. krank­heits­bedingter Kündigung

  • Vorteile der Gesundheitsprävention
  • Pflichten und Risiken des Arbeitgebers
  • Rechte des Arbeitnehmers
  • Rolle des Betriebs- oder Personalrats und der Schwerbehindertenvertretung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Praxistipps

Anmelde-Nr.: 55011115W8

Ort:

Wuppertal

Termin:

Mi, 14.3.2018, 9.00 bis 16.30 Uhr

Gebühr:

EUR 695,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

BEM - Einführung inkl. krankheitsbedingter Kündigung

Das BEM verpflichtet alle Arbeit­geber, eine Arbeitsunfähigkeit der Arbeit­nehmer nach Möglichkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeits­platz des Betroffenen zu erhalten. Es ist für behin­derte und nicht behin­derte Menschen gleicher­maßen durch­zu­führen. Groß- wie auch Kleinstunternehmen sowie wis­sen­schaftliche Studien berichten von umfang­reichen Vorteilen des BEMs für die Unter­nehmen und die Beleg­schaft. Dazu zählen reduzierter Krankenstand und erhöhte Zufriedenheit, Unter­nehmensidentifikation und Leistungs­be­reit­schaft der Beleg­schaft sowie wirtschaft­liche Vorteile und Know-how-Erhalt für das Unter­nehmen. Der Arbeit­geber unterliegt einer aktiven Handlungspflicht, denn wer nicht recht­zeitig Präventions­maß­nahmen des Gesundheits- schutzes einleitet, der zieht bei arbeits­ge­richt­lichen Auseinander­setzungen den Kürzeren. Wenn der Arbeit­geber recht­zeitig mit dem Arbeit­nehmer und gegebe­nen­falls mit der Schwerbehin­dertenvertretung, dem Betriebsrat und dem Integrationsteam nach Lösungen sucht, kann in vielen Fällen Arbeitsunfähigkeit vermieden werden. Unser Experte für das BEM weiß von den verstärkt auftre­tenden Fällen vor den Arbeits­ge­richten zu berichten und zudem aus seiner Sicht als Behördenleiter die Probleme des BEMs zu beleuchten sowie wertvolle Hinweise zu geben. Unter­schätzen Sie nicht den Zusam­menhang von präventiven Angeboten des Arbeit­gebers und dem Kündi­gungs­schutz! Ergänzt wird BEM durch ein betriebliches Gesundheits- management (BGM), das durch die demogra­fisch bedingte Entwicklung aktives Handeln von den Personal­abteilungen fordert und durch das neue Präventionsgesetz weiter geführt wird. Zur Vertiefung bietet die TAW zusätzlich ein BEM-Vertiefungsseminar an.

Seminarinhalt:

BEM - Einführung inkl. krankheitsbedingter Kündigung

  1. Einführung eines BEMs
    • Rechtliche Grundlagen nach § 84 Abs. 2 SGB IX
    • Vorteile und Nutzen des BEMs: Reduzierter Kranken- stand, Zufriedenheit und Einsatzbereitschaft der Beleg- schaft, Wirtschaftliche Vorteile, Know-how-Erhalt für das Unternehmen
    • Organisation und Einführung des BEMs als Projekt
    • Ablauf eines BEMs
    • Maßnahmen im Rahmen des BEMs
    • BEM und Datenschutz
    • Tipps zur Fehlervermeidung
    • Beteiligung des Betriebs- oder Personalrats bzw. der Schwerbehindertenvertretung
    • Aufgaben des Integrationsteams
    • Unterstützung des Arbeitgebers nach § 84 Abs. 3 SGB IX
  2. Konsequenzen von Fehlern beim BEM
    • Kündigungsschutz
    • Schadensersatz
    • Aktuelle Rechtsprechung
  3. Häufig gestellte Fragen
  4. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
    • Gesundheitsförderung als Betriebskultur
    • Das neue Präventionsgesetz
    • Verpflichtendes und optionales BGM
    • Ziele und Vorteile des BGM
    • Beteiligung und Aufgaben der Interessensvertreter
  5. Krankheitsbedingte Kündigung
    • Rechtliche Grundlagen
    • Unterschiede bei der Kündigung: wegen lang andau- ernder Krankheit, wegen häufiger Kurzerkrankungen
    • Zusammenhang zwischen BEM und nachfolgender Kündigung
    • Hinweise zur krankheitsbedingten Kündigung im Prozess
    • Aktuelle Rechtsprechung
Diese Veranstaltung ist mit 7 Stunden für die CDMP Weiterbildung anerkannt.

Teilnehmerkreis (m/w):

Personalleiter, Personalführungskräfte, Betriebs- und Personalräte, Geschäftsführer/innen, Unternehmensjuristen, Rechtsanwälte, Vertrauenspersonen, Beauftragte der Arbeitgeber und sonstige in der Behindertenarbeit tätige Personen

Seminarleitung:

Dr. Jürgen vom Stein,
Präsident des Landesarbeitsgerichts Köln, weiß stets über die neuesten rechtlichen Probleme zu berichten, die sich aus den Arbeitsgerichtsprozessen sowie einer Behörden­leitung ableiten lassen. Zuvor war er als Richter sowie als Justitiar im Justiz­ministerium NRW tätig.

Art der Präsentation:

Referat, Diskussion, Fallgestaltung, Seminarunterlagen

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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