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Dr.-Ing. Claudia Dössereck
Tel.: 0202 / 7495 - 207
Fax: 0202 / 7495 - 228
claudia.doessereck@taw.de


Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
Fritz-Bauer-Str. 13
90518 Altdorf b. Nürnberg

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Fax: 09187 / 931 - 200
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Alternativ-Termin
21.-22.06.2018 - Wuppertal

Auftragsmanagement und Produktionsplanung

Größere Effizienz und Flexibilität in der Fertigungsebene – Schließen der Lücke zwischen Planung und Ist-Situation

Anmelde-Nr.: 81111105W8

Ort:

Altdorf bei Nürnberg

Termin:

Mo, 26.2.2018 bis Di, 27.2.2018
1. Tag: 9.00 bis 18.00 Uhr
2. Tag: 8.00 bis 16.00 Uhr

Gebühr:

EUR 1190,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Auftragsmanagement und Produktionsplanung

Das Problem:
Zunehmender Wettbe­werbs­druck führt zu wachsenden Produktspektren, zunehmender Varian­ten­vielfalt, steigender Produkt- und Prozesskomplexität. Der Kunde erwartet zudem kleine Auftrags­mengen zu Kosten einer Serien­fer­tigung. Dies setzt eine hohe Flexi­bi­lität und Anpassungsfähigkeit in den ab­wickeln­den Abtei­lungen voraus. Abwei­chungen zwischen Pla­nung und Ist-Situation werden u.a. durch Feinplanung, Kapa­zitäts­abgleich, Auftrags­einlastung, Auftrags­reihen­folgen und Arbeitsverteilung entspre­chend der Ressourcen geregelt. Dabei kann eine zentrale Produktions­planung und -steuerung (PPS) die aktuelle Situation oft nur unzurei­chend berück­sich­tigen. Durch Störungen im Ablauf und Einflussgrößen wie ver­brauchs­gesteuerter Fertigung, Ma­schinen­ausfällen, fehlendem Personal oder Eilaufträge kann der geplante Ablauf gestört werden.
Das Ziel:
Eine intel­li­gente Verknüpfung von Prozessen entlang der Liefer­kette (Angebots­er­stellung, Konstruktion, Auftrags­ab­wicklung, Beschaffung, Arbeits­vor­ber­eitung und Produktion) - kurze Lieferzeiten und hohe Liefer­be­reit­schaft. Ziel ist es, flexibel auf Kundenanfragen zu reagieren und Auf­träge in kürzester Zeit durch die Produktion zu steuern. Mit steigenden Erfahrungs­werten können Skaleneffekte realisiert, Abläufe standardisiert und eine hohe Prozessstabilität erreicht werden. Skaleneffekte treten vor allem in den arbeits­vorbereitenden Tätig­keiten auf. Arbeits­pläne, Stücklisten, Zeich­nungen etc. müssen bei hoher Wiederhol­häufig­keit seltener neu generiert werden.
Die Lösung:
Anfor­de­rungen an das Auftrags­ma­na­gement, Produktions­planung / Fertigungssteuerung sowie Feinplanung werden in diesem Seminar analy­siert und Konzepte zur Verein­fa­chung der Abläufe darge­stellt. Methoden und Systeme zur Produktions­planung mit ERP-Ergän­zungen durch Advanced Planning and Scheduling (APS), als auch PPS-Systeme in Kombi­nation mit Manufacturing Execution Systemen (MES) werden vorge­stellt.

Seminarinhalt:

Auftragsmanagement und Produktionsplanung

  1. Anforderungen an Produktionsplanung, Materialdisposition und Steuerung
    • Aus Kundenaufträgen binnen kürzester Zeit Fertigungsaufträge erstellen
    • Kurzfristige Ermittlung des Bedarfs und schnelle Beschaffung
  2. Problemgerechte Produktionskonzepte
    • Fertigungskonzepte für kurze Liefer- und Durchlaufzeiten bei niedrigen Beständen
    • Einfache Material- und Informationsflüsse erleichtern die Fertigungssteuerung
  3. Materialwirtschaft und Produktionslogistik
    • Welche Methoden unterstützen schlanke Materialdisposition, Beschaffung und Steuerung?
    • Wann ist Entkopplung, wann ist Integration der Teilefertigung und Montage sinnvoll?
  4. Konzepte für Produktionsplanung und -steuerung
    • Durchgängigkeit der Mengen-, Termin- und Kapazitätsplanung
    • Lösungen für Kapazitätsabgleich, Auftragseinlastung und Feinplanung
  5. Verfügbare Lösungen PPS und Fertigungssteuerung
    • Einsatzbereiche / Einsatzgrenzen der Steuerungsmethoden
    • Neue Konzepte für Einzel- und Kleinserienfertigung
  6. Aufgaben der Feinplanung und Feinsteuerung
    • Methoden der Auftragsverteilung
    • Erreichbare Ziele durch Reihenfolgebildung und Priorisierung der Aufträge
  7. Ansätze zur Schließung der Kluft zwischen Planung und Fertigungsebene
    • Wann ist eine Ergänzung von ERP mit Advanced Planning System (APS) sinnvoll?
    • Wann sollte man ein Subsystem zur Fertigungssteuerung (MES) verwenden?
  8. Optimierte Produktionsplanung im Maschinenbau
    • Steigerung der Termintreue und Transparenz durch Advanced Planning Scheduling (APS)
    • Selbststeuernde Fertigung erlöst Terminjäger
    • Entscheidungsintelligente Industrie 4.0 Lösung
    • Störfreie Produktion als Wettbewerbsvorteil
    • Anwendungsbeispiele FELIOS | APS inkl. Live-Demo für Einzel- und Kleinserienfertiger im Maschinen- und Anlagenbau

Teilnehmerkreis (m/w):

Führungskräfte aus Planung, Produktion, Produktionsplanung/
-steuerung, Arbeitsvorbereitung, Controlling, Logistik

Ihre Referenten:

Dr.-Ing. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart (Leitung)
Andreas Regener, Projektmanager, INFORM GmbH Aachen

Teilnahmebescheinigung:

Sie erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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