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Bund – Berlin – Neue Bundesländer

Aktuelles zum neuen Beihilferecht des Bundes

Grundsätze und Zweifelsfragen

Anmelde-Nr.: 80515105W8

Ort:

Altdorf bei Nürnberg

Termin:

Mi, 5.12.2018, 9.15 bis 16.45 Uhr

Gebühr:

EUR 450,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Aktuelles zum neuen Beihilferecht des Bundes

Das Gesund­heits­wesen unterliegt einem stetigen Wandel bzw. einer Weiter­ent­wicklung. Eine sachge­rechte Gewährung von Leistungen im Krankheitsfall erfordert deshalb eine stetige Fortent­wicklung des beamten­recht­lichen Krank­en­für­sorge­systems der Beihilfe. Gleiches gilt für den Bereich der Pflege.
Mit der Achten Verordnung zur Änderung der Bundes­bei­hil­fe­ver­ordnung vom 24.07.2018 (BGBl. I S. 1232) wird das Beihil­fe­recht des Bundes dem entspre­chend aktua­li­siert. Darüber hinaus bietet die Verordnung die Möglichkeit, aktuelle Entwick­lungen und Neuerungen im Beihil­fe­recht abzubilden. Die Verordnung ist seit 31.07.2018 in Kraft.
Mit diesem Seminar erhalten Sie das erforderliche Rüstzeug für die Anwendung der zu erwartenden Änderungen des Rechts in der täglichen Praxis.

Seminarinhalt:

Aktuelles zum neuen Beihilferecht des Bundes

  • Erläuterungen der in der Änderungs­ver­ordnung enthaltenen neuen und aktua­li­sierten Abrechnungsvorgaben
    • Anpassung der Vorgaben für psycho­the­ra­peu­tische Behand­lungen an die Änderung der Richt­linie des Gemein­samen Bundesausschusses über die Durch­führung der Psychotherapie (Psycho­the­rapie-Richt­linie) vom 24.11.2016, die am 16.02.2017 in Kraft getreten ist,
    • Anpassung der beihil­fe­fähigen Höchstbeträge für Aufwendungen für Heilmittel an die wirtschaft­liche Entwicklung sowie Neustruk­tu­rierung der Leistungsbeschreibung sowie Berufs­be­zeichnungen,
    • systemkonforme Erwei­terung der Beihil­fe­fä­higkeit von Sehhilfen auf der Grundlage der durch das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz vom 04.04.2017 im Bereich der GKV geänderten Vorgaben,
    • Schaffung einer Rechts­grundlage zur direkten Abrechnung von beihil­fe­fähigen Auf-wendungen zwischen der Beihilfestelle und dem Krankenhaus.
  • Darstellung der sonstigen Änderungen der BBhV, u.a.
    • Einführung der sog. stationsäquivalenten psych­i­a­t­rischen Krankenhausbehandlung.
    • Änderungen im Bereich der Vorsorge,
    • Verän­de­rungen des Katalogs der wissen­schaftlich nicht allgemein anerkannten Methoden.
  • Klärung von Einzelfragen aus der täglichen Festset­zungs­praxis
  • Aktuelle Fragen und Tendenzen

Teilnehmerkreis (m/w):

Beihilfesachbearbeiter bzw. -festsetzer, Arbeits­grup­pen­leiter, Sachge­biets­leiter sowie vergleichbare Personengruppen, die mit der Beihil­fe­fest­setzung befasst sind,
  • insbe­sondere bei staatlichen und kommunalen Ämtern,
  • bei Institutionen, die aufgrund der Gewährung von staatlichen Zuschüssen an die Beihilfevorschriften gebunden sind,
  • Mitarbeiter von (privaten) Versicherungsträgern, die aus der Sache heraus das neue Recht kennen müssen.

Ihr Seminarleiter:

Wolfgang Weigel,
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, München

Art der Präsentation:

Vortrag, Seminarunterlagen, Diskussion, Übungen, Erläuterung aktueller Tendenzen, Erfahrungsaustausch
Es wird empfohlen, eine aktuelle Fassung
  • der BBhV
  • der Verwaltungsvorschriften hierzu (BBhVwV)
mitzubringen.

Teilnahmebescheinigung:

Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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