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Dr.-Ing. Claudia Dössereck
Tel.: 0202 / 7495 - 207
Fax: 0202 / 7495 - 228
claudia.doessereck@taw.de


Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
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Alternativ-Termine
16.-17.10.2017 - Wuppertal 21.-22.03.2018 - Wuppertal

Durch Robust Design zum optimalen Toleranzmanagement

Funktionserfüllung bei niedrigen Produktionskosten sicherstellen

Methoden und aktuelle Normen für ein durchgängiges Toleranzmanagement

Geometrische Produktspezifikation, Bezugssysteme, Form- und Lagetoleranzen,

Arithmetische und statistische Toleranzanalyse mit Excel

Anmelde-Nr.: 51211027H7

Ort:

Wuppertal

Termin:

Mo, 16.10.2017 bis Di, 17.10.2017
1. Tag: 9.00 bis 16.30 Uhr
2. Tag: 8.30 bis 16.00 Uhr

Gebühr:

EUR 1090,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Durch Robust Design zum optimalen Toleranzmanagement

Produkte müssen bei niedrigen Kosten sicher funktionieren, verlässlich montierbar sein und definierte Qualitätsvorgaben einhalten. Ein wesentlicher Baustein, um dieses Ziel zu erreichen ist der souveräne Umgang mit Toleranzen.
Die Methoden des „Robust Design“ und des Toleranzmanage­ments erlauben Bauteiltoleranzen so zu definieren, dass bei einer sicheren Passgenauigkeit und Erfüllung der Funktion, die Kosten niedrig gehalten werden.
Dieser Toleranzmanagentprozess beginnt in der Produkt­ent­stehung und Konstruktion und reicht in der Umsetzung in die Fertigung, das Prüfwesen und die Qualitätssicherung.
Toleranzmanagement wird heute immer wichtiger, denn die globale Fertigung und wechselnde Fertigungsstätten erfordern eine vollständige robuste Produktbeschreibung.
Durch die grundlegende Änderung der Normen für die Form- und Lagetolerierung mit dem mittlerweils gültigen GPS-Normensystem (DIN EN ISO 14638) sichert ein Wissens-Update der involvierten Bereiche die Prozesssicherheit Ihrer Fertigung.
Das Seminar vermittelt Ihnen praxisnah die Kompetenz zur Tolerierung, zur Fertigung und zur Messung nach dem neuen Toleranzsystem. Sie lernen ein durchgängiges Toleranz­managementsystem aufzubauen, um Produktions- und Fehlerkosten zu reduzieren und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Ergänzend wird die neue Norm DIN 16742 für die Toleranzermittlung für Kunststoffformteilen behandelt.

Seminarinhalt:

Durch Robust Design zum optimalen Toleranzmanagement

  1. Robust Design im Entwicklungsprozess für die Identifikation relevanter Toleranzen in technischen Systemen
      • Einführung in die Methode des Robust Design in Anwendungsbeispielen
      • Sensitivitätsanalysen als Handlungsempfehlung für die Konstruktion nutzen
      • Robust Design Optimierung zur Festlegung wirtschaftlicher Toleranzgrenzen
  2. Toleranzmanagement auf Basis aktueller Normen
    • Geometrische Produktspezifikationen (GPS Normen) definieren und prüfen
      • Einführung in die GPS-Normen und das GPS-Normen-System nach DIN EN ISO 8015
      • Funktions- und Prozessorientierung der GPS-Normen in Konstruktion, Fertigung und Prüfung (Qualitäswesen)
      • Tolerierungsprinzipien – Unabhängigkeitsprinzip als Kostenvorteil
    • Bezugssysteme nach DIN EN ISO 5459 einheitlich definieren und einsetzen
      • Referenzpunkt-System (RPS) und 321-Regel
      • Bezugselemente/Geometrieelemente
      • Bezugssysteme und funktionsgerechte Spezifikationen
      • Bewegliche Bezüge und schwimmende Tolerierung
    • Form- und Lagetoleranzen nach DIN EN ISO 1101 und DIN EN ISO 14405
      • Wie entstehen Form- und Lageabweichungen?
      • Geometrieelemente und Toleranzzonen
      • Umgang mit Form- und Lagetoleranzen
      • Tolerierung von Bauteilen nach DIN EN ISO 1101
    • Einsatz der DIN 16742 Kunststoff-Formteile-Toleranzen und Abnahmebedingungen
      • Wahl der Toleranzgruppen und der Genauigkeits­grade
      • Festlegung der Toleranzen für Kunststoffbauteile bei Berücksichtigung von Fertigungseinflüssen
  3. Einführung in arithmetische und statistische Toleranzanalyse und die Toleranzsimulation
      • Berechnung von Toleranzfeldern, Toleranzketten und Schließmaßen mit MS Excel
      • Übersicht zu aktuellen Toleranzanalyse-softwaresystemen und in das Computer aided Tolerancing (CAT)
      • Kennzahlen (Cp und Cpk, Cpr) für fähige, beherrschte und robuste Prozesse ermitteln und nutzen
  4. Klärung offener Fragen und Abschlussdiskussion

Teilnehmerkreis (m/w):

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen: Konstruktion / Entwicklung, Fertigung, Qualitäts- und Prüfwesen

Ihr Referent:

Univ.-Prof.-Dr.-Ing. Peter Gust,
Lehrstuhl Konstruktion im Maschinenbau, stellv. Leiter Institut für Produkt-Innovationen, Bergischen Universität Wuppertal.Mehrjährige Erfahrung als Bereichsleiter Entwicklung & Projek­tierung in Automobil­zulieferindustrie, Kunststoffverarbeitung.

Art der Präsentation:

Referat, Diskussion, Seminarunterlagen, Rechenübungen
Bitte einen Laptop mit MS-Excel mitbringen!

Teilnahmebescheinigung:

Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine quali­fizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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