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Quality Control – Optische Verfahren können mehr als nur Bilder machen

Auditing in China

Produkt- und Herstellungsspezifikationen werden in vielen Branchen umfangreicher und genauer. Dies hat verschiedene Ursachen. Zum Einen werden Bauteile immer kleiner, wodurch kritische Fehler schwer auszumachen sind. Zum Anderen erfordert der Weg zur Smart Factory, mit Losgröße 1 in der Serie und quasi Null-Fehler-Toleranz, eine schnelle, sichere und dokumentierbare Qualitätskontrolle. Optische Messverfahren bieten sich hierfür aufgrund ihrer effizienten, zuverlässigen und flexiblen Technik an.

Mit Hilfe innovativer Technologien aus der optischen und IT-Industrie hat sich in den letzten Jahren das Potenzial der Detektionsmöglichkeiten, Erfassungsbereiche und Bildverarbeitungsprozesse optischer Messmethoden extrem erweitert. Dies bietet neue Perspektiven für eine industrielle Qualitätskontrolle direkt im Herstellungsprozess.

Die neusten Generationen optischer Messsysteme wie zum Beispiel Smart-Kameras, CT-Messtechnik oder 3D-Laser bieten mit hohen Messgeschwindigkeiten, einer intelligenten Datenvorverarbeitung und netzwerkfähigen Schnittstellen eine ideale sensorische Basis für die Überwachung vieler Fertigungsprozesse. Eigenschaften wie geometrische Abmessungen, Farben, Schichtdicken, Rissfreiheit, Rauigkeit bis hin zu Konsistenz und Struktur können extrem schnell gemessen und die Daten können schon in der Sensoreinheit vorverarbeitet werden.
Oft ist die industrielle Bildverarbeitung eine vergleichsweise preiswerte und integrationsfreundliche Variante um die verschiedensten Qualitätsanforderungen zu prüfen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Beleuchtung des Zielobjektes. Fortlaufende Innovationen in der Beleuchtungstechnologie, die auch die Kombination verschiedener Methoden erlaubt, erweitern das Spektrum der Anwendungsgebiete.
Zusätzlich ermöglicht es große Fortschritte in der Prozessverarbeitung und der Entwicklung intelligenter Sensorik, den Bildverarbeitungsprozess und somit die Entscheidungsalgorithmen schneller zu rechnen und zum Teil auch parallel zu verarbeiten. Das ist eine wichtige Grundlage für eine real-time Qualitätskontrolle sowie für eine schnelle und lückenlose Serienfertigung, da viele Daten anfallen und die Taktung der Entscheidungsprozesse oft im Millisekunden Bereich liegt.

Um ein optisches Messverfahren auszuwählen und in der Produktion erfolgreich zu integrieren, gilt es die technischen Grundlagen und Zusammenhänge zu verstehen, um so die Grenzen und Möglichkeiten der verschiedenen Technologien beurteilen zu können.

Die Technischen Akademie Wuppertal e.V. bietet unter der Leitung von Dipl.-Ing. Michael Klausnitzer (MICRONISE) das Seminar „Optische Messverfahren und Industrielle Bildverarbeitung in der Qualitätssicherung – Automatisierungsmöglichkeiten und Integration in qualitätsrelevante Prozesse“ an. Fach- und Führungspersonal sowie Unternehmer und Geschäftsführer aus der herstellenden und weiterverarbeitenden Industrie können so Basiswissen aufbauen und in der Diskussion Lösungsansätze für ihr Unternehmen finden.


Weitere Informationen finden Sie unter www.taw.de/afq.