Technische Akademie Wuppertal erweitert Seminarprogramm

TAW stärkt Themenbereiche Technik, Qualität und Kommunikation After-Work-Seminare starten im zweiten Halbjahr

Wuppertal, 06. Mai 2013. 445 Katalogseiten, über eintausend Seminare, plus Inhouse-Angebote und Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft, Technik, Medien, Gesundheit und Recht - mit diesem üppigen Paket begeht die Technische Akademie Wuppertal (TAW) ihren 65. Geburtstag und startet ins zweite Halbjahr 2013. „In einem Alter, in dem man früher in Rente ging, erweitern wir unser Programm und stellen uns verstärkt auf", erklärt Erich Giese, Vorstand der TAW.

Schwerpunkte setzt die TAW als einer der größten Weiterbildungsanbieter Deutschlands zum Beispiel im Bereich Technik und Produktion mit mehr als 40 Seminaren rund um die Arbeitssicherheit und den Brand- und Umweltschutz. „Prüfung von Flurförderzeugen" oder „Explosionsschutz" - so lauten Titel neuer Schulungen. „Unsere Teilnehmer haben einen sehr speziellen Lernbedarf", erklärt Dr. Stefan Mähler, ehemaliger Betriebsingenieur und seit rund drei Jahren Leiter des Fachbereichs Verfahrenstechnik. „Die TAW bietet praxisorientierte, nahezu maßgeschneiderte Seminare an. Das wiederum verkürzt die jeweilige Seminardauer und somit die Abwesenheit der Teilnehmer aus dem betrieblichen Kontext." Ziel der TAW-Techniksparte sei es, mit einem möglichst umfassenden Angebot die Position als einer der größten Weiterbilder auszubauen.

Automobilindustrie setzt neue Maßstäbe

Aus aktuellem Anlass präsentiert die Akademie ebenfalls im Qualitätsmanagement ein deutlich verstärktes Angebot. Mit über fünfzig zusätzlichen Seminaren beispielsweise zur „ISO 9001" und zum „Warranty Management" entspricht die TAW auch veränderten Marktbedingungen für Automobilzulieferer. Diese müssen nun darauf reagieren, dass viele Hersteller ihre Garantiezeiten verlängert haben. Das bedeutet, auch Bau- und Kleinstteile müssen länger belast- und haltbar sein. „Wir schulen die Zulieferer zu rechtlichen und finanziellen Risiken, die Rückrufe nun für sie haben können", erläutert Vivien Manning, Diplom-Ingenieurin und Leiterin der AfQ (Akademie für Qualitätsmanagement der TAW). Der bedarfsgerechte und stets praxisorientierte Zuschnitt der TAW-Seminare hat sich längst bewährt. Manning verzeichnet Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie dem angrenzenden Ausland. „Unsere Dozenten kommen selbst aus der Praxis, so dass sie ihr Wissen besonders authentisch in den TAW-üblichen Kleingruppen vermitteln können."

Kurz, knapp und individuell: After Work-Lernen

Mit neuen Veranstaltungsformen nimmt die TAW Trends auf: Ab September bietet der TAW-Fachbereich Führung und Kommunikation After-Work-Seminare von 16 bis 19.15 Uhr am Stammsitz Wuppertal an. Jeden ersten Mittwoch im Monat geht es um branchenübergreifende Fragestellungen. Kurz und intensiv sind alle Themen, vom Gedächtnistraining über das Selbstcoaching und Kreativitätstechniken bis hin zur überzeugenden Vermittlung von Ideen. „Mit diesem Seminartyp sprechen wir Unternehmen und Mitarbeiter an, die zeitund kostenintensive Fortbildungen sowie Reise- und Übernachtungskosten scheuen", betont Ulrike Ligges, Leiterin der afpu (Akademie für Personalmanagement und Unternehmensentwicklung der TAW). „Denn die After-Work-Seminare verbinden Arbeit und Bildung."

Einen zweiten Schwerpunkt bei den neuen Kommunikations-Seminaren macht das Thema Diversity aus. Schließlich müssen sich immer mehr Firmen darauf einstellen, dass etwa junge Führungskräfte mit langjährigen Mitarbeitern umgehen, unterschiedliche Nationalitäten miteinander konferieren oder Tele- und Präsenzarbeit kombiniert werden müssen. „In unseren Seminaren erarbeiten wir zum Beispiel gemeinsam Meetingregeln und definieren Begriffe, wie Autorität und Respekt, neu. Zudem zeigen wir, auf welcher Basis eine gute Zusammenarbeit in multikulturellen Teams gelingen kann und vermitteln praxistaugliche Methoden zur Förderung des ‚Wir-Gefühls'", so Ligges. Ziel sei es, die neue Vielfalt in Unternehmen optimal zu nutzen.