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Alle reden über China…

Auditing in China

… aber wer fährt eigentlich hin? Der deutsche Mittelstand wird lernen müssen, wie die chinesische Geschäftswelt tickt, und Mitarbeiter aus allen Bereichen werden interkulturelle Kompetenz erwerben müssen.

Chinas Wirtschaftswachstum ist seit Jahrzehnten ungebrochen. Mittlerweile ist das auch im deutschen Mittelstand angekommen: Wer Automobilzulieferer ist oder bei innovativen Technologien ganz vorne mitspielen möchte, kommt um Geschäftskontakte mit China kaum mehr herum.

Bis vor einigen Jahren waren es hauptsächlich die Großkonzerne, die Geschäftskontakte mit China pflegten, chinesische Lieferanten listeten oder Niederlassungen dort aufbauten. Diese Konzerne konnten es sich leisten, Experten einzustellen, die sich in der deutschen und chinesischen Kultur und Businesswelt auskannten und im besten Fall sogar in beiden Wirtschaftsräumen gelebt und gearbeitet hatten.

In den letzten Jahren entsteht jedoch bei immer mehr Klein- und Mittelständlern der Wunsch oder sogar die Notwendigkeit, Kooperationen mit chinesischen Unternehmen einzugehen oder Lieferanten dort zu suchen. Klar, die Generation X ist in den Führungsetagen angekommen. Viele sprechen fließend Englisch, haben im Ausland studiert und die Welt bereist. Nur China ist selten das Land, in dem Urlaub und Studium verbracht wurden. Und wenn es nicht der Besitzer oder Geschäftsführer selber ist, der dank seiner kosmopolitischen Erfahrung und seines sicheren Auftretens die Geschäftskontakte pflegt, stellt sich die Frage: Wen schicken wir dann nach China? Den Einkäufer, schließlich muss er seine Lieferanten kennen, oder den Vertriebsleiter, der muss ja sonst auch reisen oder direkt den Entwicklungsleiter, der kann dann gemeinsame Entwicklungsprojekte leiten?

Natürlich gibt es für alles Berater und Experten, die solche Aufgaben übernehmen. Aber das kann eigentlich nur eine Übergangslösung sein, denn Geschäftsbeziehungen sollen dauerhaft und vertrauensvoll wachsen und den Lieferanten in China suchen wir uns ja auch, um preiswerter einzukaufen. Wie in allen anderen Bereichen, ob es Technologien oder Wirtschafträume sind, wird der Erfolg davon abhängen, ob und wie wir Wissen und Kompetenzen aufbauen. Im Falle China werden unsere Mitarbeiter wahrscheinlich nicht Chinesisch lernen, denn die meisten chinesischen Geschäftsleute sprechen Englisch, aber sie können sich interkulturelle Kompetenzen und die Dos and Don‘ts des Geschäftslebens aneignen, um im persönlichen Kennenlernen und in Video- und Telefonkonferenzen sicher und vertrauensvoll aufzutreten. Dann wird der Einkaufsleiter oder QMB irgendwann mit einem guten Gefühl zum Lieferantenaudit nach Shanghai fliegen und der Entwicklungsleiter greift ohne Zögern zum Telefon, wenn er einen kompetenten Gesprächspartner für sein aktuelles Entwicklungsprojekt braucht.

Um einen kleinen Schritt in diese Richtung zu machen, bietet die Technische Akademie Wuppertal mit Marek Cichowski als Seminarleiter ein eintägiges, englischsprachiges Training mit dem Titel „Auditing in China - Improve your auditing skills and communication techniques for 1st and 2nd party audits“ an. Ziel ist es Konzepterstellung und Durchführung eines erfolgreichen Audits mit chinesischen Geschäftspartnern zu trainieren. Dabei geht es sowohl um sprachliche Kompetenz als auch um die Dos and Don’ts in der chinesischen Geschäftswelt.

Marek Cichowski ist CEO der Seamless QM UG in München. Er ist erfahrener Projektmanager im Bereich komplexer IT-Projekte und verfügt über langjährige Führungserfahrung in namhaften Unternehmen der Telekommunikation, davon 7 Jahre direkt vor Ort in China.

Informationen zum Seminar finden Sie unter
Auditing in China
Improve your auditing skills and communication techniques for 1st and 2nd party audits