Abenteuer China: Was Unternehmen wissen sollten

TAW-Seminar hilft beim erfolgreichen Markteintritt

Wuppertal, 17. September 2013. China, zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, ist für deutsche Unternehmen ein wichtiger Absatzmarkt. Besonders gefragt in China: Maschinen und Fahrzeuge „Made in Germany". Die hiesige Exportwirtschaft hat laut Statistischem Bundesamt (Destatis) allein 2012 Güter im Wert von 66,6 Milliarden Euro nach China exportiert. Und der riesige Markt wird auch für deutsche Mittelständler zunehmend attraktiv. Eine Hemmschwelle für den Export sind dabei die strengen Importvorschriften, wie zum Beispiel die „China Compulsory Certification" (CCC). Die Technische Akademie Wuppertal (TAW), einer der größten deutschen Weiterbildungsanbieter, macht jetzt mit dem neuen Seminar „CCC: Produktzertifizierung für den chinesischen Markt" Unternehmen fit für den Export.

„Firmen, die nach China exportieren wollen, sind mit dem umfangreichen Reglement der CCC-Zertifizierung oft überfordert", sagt Dr. Stefan Mähler, Produktmanager bei der TAW. Denn das chinesische CCC-Zertifikat erkennt, im Gegensatz zu anderen Zertifizierungs-systemen, wie etwa der europäischen CE-Kennzeichnung keine ausländischen Prüfgesellschaften an. Das heißt: Um ein Produkt in China auf den Markt zu bringen, müssen umfangreiche Tests und Audits von den entsprechenden chinesischen Stellen durchgeführt werden. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen stellt das vor große Herausforderungen. In dem Tagesseminar werden daher alle aktuellen Anforderungen der CCC-Zertifizierung erklärt - basierend auf praktischen Erfahrungen des Dozenten, Stefan Fischer, Geschäftsführer der Cisema GmbH. Der CCC-Experte begleitet seit vielen Jahren Firmen, die nach China exportieren möchten. „Die Fortbildung will den Teilnehmern das Rüstzeug mitgeben, um das Abenteuer China erfolgreich anzugehen", erklärt Fischer.

Im Seminar erfahren die Teilnehmer, wie ein Produkt trotz aller Importhindernisse erfolgreich in China eingeführt werden kann. „Wir klären dafür zunächst grundlegende Fragen: Ist das Produkt zertifizierungspflichtig? Welche Formvorschriften müssen beachtet werden? Welche Gebühren kommen auf das Unternehmen zu?", so Fischer. Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses liegt auf rechtlichen Fragen. Stefan Fischer: „Wir widmen uns speziell der Zollgesetzgebung in China und beantworten Fragen zur Warenabfertigung und zu Zolltarifen im Land." Nicht zuletzt vermittelt das Seminar detaillierte Informationen über die Vorgehensweise und Besonderheiten der chinesischen Behörden. Ziel ist es, ein Problembewusstsein zu schaffen, bevor unnötiger Zeit- und Kostenaufwand entsteht. Denn der Zulassungsprozess kann sehr langwierig sein - je nach Produkt kann es bis zu einem Jahr dauern bis das CCC-Zertifikat erteilt wird. Zudem ist der Prozess mit hohen Kosten verbunden - in der Regel fallen mindestens 20.000 Euro für die Zulassung eines Produkts an.

 

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