Wir sind vor Ort, Online oder im Hybridformat für Sie da. Details zum Schutz Ihrer Gesundheit lesen Sie hier.

„Gut zu sein, reicht heute nicht mehr aus. Deshalb bin ich hier: Die TAW bringt mich
WEITER durch BILDUNG!

Seite drucken Seite empfehlen Ansprechpartnerin
Dr.-Ing. Claudia Dössereck
Tel.: 0202 / 7495 - 207
Fax: 0202 / 7495 - 228
claudia.doessereck@taw.de



Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
Hubertusallee 18
42117 Wuppertal

Tel.: 0202 / 7495 - 0
Fax: 0202 / 7495 - 202
taw-wuppertal@taw.de


Anreise
TAW Wuppertal
Themen-Newsletter
Jetzt bestellen und immer top informiert sein


Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) unterirdischer Anlagen für Fortgeschrittene – Teil 1+2

mit Teilzertifikatsprüfung für das Zertifikat Grad 3 nach DIN EN ISO 15257:2017
bzw. den Befähigungsnachweis zum KKS-Sachkundigen angelehnt an GW11
+ Möglichkeit zur Zertifikatsprüfung für das Zertifikat Grad 3 nach DIN EN ISO 15257

Anmelde-Nr.: 51025109W1

Ort:

Wuppertal

Termin:

Mo, 22.11.2021 bis Fr, 26.11.2021,
jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

Gebühr:

EUR 2750,00
(mehrwertsteuerfrei, inkl. Seminarunterlagen, Pausengetränke und Mittagessen); inkl. Teilzertifikatsprüfgebühr für CP 3 + 4

Zum Seminar

Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) unterirdischer Anlagen für Fortgeschrittene - Teil 1+2

Der Fortgeschrittenen Lehrgang vermittelt Kenntnisse zur Planung, Errichtung und Betrieb von kathodischen Korrosions­schutz­anlagen.
Schwerpunkt ist die Anwendung des kathodischen Korrosions­schutzes (KKS) als Außenschutz von Rohrleitungen und Behältern, Anwendung bei komplexen Anlagen und Bohrlochverrohrungen. Die Beeinflussung von Rohrleitungen durch Gleich- und Wechselstrom werden ausführlich be­handelt. Vorgehensweisen zum messtechnischen Nachweis der Wirksamkeit des KKS und zur Erfassung möglicher Beeinflussungen auch bei schwierigen Aufgabenstellungen werden erläutert.
Grundsätzliche Kenntnisse zum KKS in ergänzenden Anwendungsbereichen, wie dem KKS von metallischen Anlagen in Meeresnähe, KKS von Stahl in Beton und KKS im Inneren von metallischen Anlagen werden vermittelt.
Die Lehrinhalte orientieren sich an den Anforderungen der europäischen Regelwerke nach DIN EN ISO 15257:2017 u.a. DIN EN ISO 15589-1, DIN EN ISO 18086, DIN EN 12954, DIN EN 13636, DIN EN 13509, DIN EN 14505, DIN EN 16299, DIN EN 50162, DIN EN 50443. Anforderungen der nationalen Regelwerke finden besondere Beachtung.
Komplexe Zusammenhänge werden durch Experimental­vor­führungen und/oder mittels EDV-Programmen veranschaulicht. Zur Vertiefung werden Frage­stellungen aus der Praxis diskutiert und in Gruppenarbeit entsprechende Lösungen ausgearbeitet.
Den Teilnehmern wird essentielles, theoretisches und praktisches Wissen vermittelt, so dass sie die eigenständige Planung und Errichtung von KKS-Anlagen ausführen können.

Seminarinhalt:

Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) unterirdischer Anlagen für Fortgeschrittene - Teil 1+2

  • Elektrochemische Grundlagen

  • Anwendung und Planung des KKS für Rohrleitungen

  • Anwendung und Planung des kathodischen Korrosionsschutzes für Behälter und Tanklager

  • Dimensionierung von KKS-Schutzanlagen

  • Kathodischer Korrosionsschutz komplexer Anlagen

  • KKS von Bohrlochverrohrungen

  • Beeinflussung von Rohrleitungen durch Hochspannungs­freileitungen und Wechselstrombahnen

  • Wechselstromkorrosion und Schutzmaßnahmen

  • Streustrombeeinflussung, Maßnahmen zur Verringerung von Streuströmen an Rohrleitungen & Kabeln

  • Prinzipien des KKS bei Anwendung für den
    • KKS von Stahl in Beton (DIN EN ISO 12696)
    • KKS im Inneren metallischer Anlagen (DIN EN 12499)
    • KKS bei metallischen Anlagen in Meeresnähe (DIN EN 12473, DIN EN 131474)

  • Teilzertifikatsprüfung CP 3 + 4
    + optionale Zertifikatsprüfung Grad 3 (Zusatzprüfung, separate Anmeldung erforderlich)

Teilnehmerkreis (m/w):

Korrosionsschutzfachkräfte u. Ingenieure, die mit Planung, Bau, Betrieb, Wartung von kathodischen Korrosions­schutz­an­lagen für Rohrleitungen, Lagerbehälter und Kabeln beauftragt sind.

Ihre Referenten:

Dipl.-Ing. N. Tenzer (Leitung),
beratender Ingenieur und ö.b.u.v. Sachverständiger für KKS,
TZ-International Corrosion Consultant, Hagen
Dipl.-Ing. U. Bette,
IfB Ulrich Bette, Institut für Beeinflussungsfragen Wuppertal
Th. Weilekes,
Weilekes Elektronik GmbH, Gelsenkirchen
Dipl.-Ing. (FH) M. Lemkemeyer,
Westnetz GmbH, Dortmund

Art der Präsentation:

Referate, Experimente, Diskussion, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Lehrunterlagen

Zur Prüfung:

Eingangsvoraussetzungen für die Zertifikatsprüfung:
  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem fachbezogenen Lehrberuf oder höherwertiger Abschluss und
  • 3 Jahre fachbezogene Tätigkeit mit Bezug zur Ausbildung, davon mindestens 1 Jahr (für Grad 3 zwei Jahre) auf dem Gebiet des kathodischen Korrosionsschutzes und
  • Erfolgreich abgelegte KKS-Teilprüfungen in den Lehrgängen: Grundlagen, Praktikum, Fortgeschrittene für Grad 3

In schwierigen Zeiten auch an Weiterbildung denken
Sie haben ihren Schulungsbedarf geplant, können diesen aktuell jedoch nicht umsetzen? Erwerben Sie einen Wertgutschein und bleiben Sie flexibel in der zukünftigen Veranstaltungswahl. Sichern Sie sich den Zugriff auf das umfangreiche TAW-Angebot - zielgenau für Ihren Weiterbildungsbedarf.
Zu den Details...