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Live-Online-Seminar

Forderungsanmeldung und Forde­rungs­durch­setzung im Insol­venz­ver­fahren

Anmelde-Nr.: 50525101W1

Ort:

Online-Seminar

Termin:

Mi, 10.3.2021, 9.30 bis 17.00 Uhr

Gebühr:

EUR 690,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen)

Zum Seminar

Forderungsanmeldung und Forderungsdurchsetzung im Insolvenzverfahren

Was bei Anmeldung von Forde­rungen in Insol­venz­ver­fahren zu beachten ist: von der Forderungsanmeldung und Glaubhaftmachung bis hin zur Anfechtungsmöglichkeit.
Bei diesem Tages­se­minar liegt der Fokus auf der Forderungsanmeldung und deren Verlauf in den verschiedenen Stadien des Insol­venz­ver­fahrens. Nach einem Überblick über das Verfahren, die Tätig­keiten und Verant­wor­tungen des Insolvenzgerichts und der Insolvenzverwalter/ Treuhänder, wird das Verfahren von der Forderungsanmeldung bis zur Verteilung, als auch der möglichen Anfechtung als Auslöser für aktives Handeln der Gläubiger besprochen.
Anhand von Fallbei­spielen wird den Teilnehmern mit zahlreichen Praxishinweisen, Formulierungshilfen und Mustern die rechts­si­chere Anmeldung von Insolvenzforderungen und die Geltend­ma­chung von Sicherungsrechten, jeweils bezogen auf die einschlägige Verfahrensart, vermittelt - einschließlich der Vorge­hens­weise bei bestrittenen Forde­rungen.
Darüber hinaus werden die Möglich­keiten zur weiteren Inanspruch­nahme des insolventen Schuldners aufgezeigt, insbe­sondere bei einer von ihm angestrebten Restschuldbefreiung.

Seminarinhalt:

Forderungsanmeldung und Forderungsdurchsetzung im Insolvenzverfahren

  • Das Insol­venz­ver­fahren
    • Grundzüge des Insol­venz­ver­fahrens im Überblick: Einblick in die Abläufe und Rechtsfolgen eines Insol­venz­ver­fahrens aus Gläubigersicht.
    • Gründe für die Eröffnung des Insol­venz­ver­fahrens: Überschuldung, Zahlungs­un­fä­higkeit, drohende Zahlungs­un­fä­higkeit.
  • Insolvenzanfechtung
    • Was darf der Insolvenzverwalter? Vorsatz-, Schenkungsanfechtung & Co.
    • Was sind die Folgen einer Insolvenzanfechtung?
    • Welche Änderungen haben sich seit der Gesetzesnovelle in 2017 ergeben?
    • Aktuelle Recht­spre­chung.
    • Praxisrelevanz: Welche Auswir­kungen hat die Reform in der Realität?
  • Handlungsoptionen bereits in der Krise des Vertrags­partners – Risiken früh erkennen
    • Was ist ratsam zu tun? Was sollte besser unter­lassen werden?
    • Unter welchen Voraus­set­zungen kann eine Geschäfts­be­ziehung aufrecht­er­halten werden? Risikoreduzierung durch Ratenzahlungsvereinbarungen, Barge­schäft etc.
    • Was tun, um Zahlungen abzusi­chern? Welche Sicherheiten helfen, welche nicht?
  • Durch­setzung der Rechte nach Eröffnung des Verfahrens
    • Anmeldung und Prüfung von Forderungen im Insol­venz­ver­fahren
    • Durchsetzung bestrittener Forderungen
    • Verteilungsverfahren (Ausschüttungen)
    • Möglichkeiten der (weiteren) Inanspruchnahme des insolventen Schuldners

Teilnehmerkreis (m/w/d):

  • Mitglieder der Unternehmensleitung
  • Verantwortliche Mitarbeiter des Finanzwesens
  • Mitarbeiter der Debitorenbuchhaltung
  • Verantwortliche Mitarbeiter der Rechtsabteilungen

Ihr Seminarleiter:

RA Andreas Hölder,
HEINRICHSMEYER § HÖLDER, Gütersloh und Dortmund. Herr Hölder ist Fachanwalt für Insolvenzrecht, Insolvenzverwalter und Treuhänder und bearbeitet aktuell weit über 400 Insol­venz­ver­fahren.

Art der Präsentation:

Referat, Diskussion, Seminarunterlagen. Es wird eine bewährte Fallmethode verwendet.

Teilnahmebescheinigung:

Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.