„Gut zu sein, reicht heute nicht mehr aus. Deshalb bin ich hier: Die TAW bringt mich
WEITER durch BILDUNG!

Prof. Dr. Michael Trimborn, Lehrbeauftragter für Erfinder- und Patentrecht an der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen und Fachbuchautor über sein Buch „Arbeitnehmererfindungsrecht“ und die Zusammenarbeit mit der TAW



TAW: Herr Prof. Dr. Trimborn, inwiefern hat sich das Thema „Arbeitnehmererfindungsrecht" in den letzten 10 Jahren entwickelt und verändert?


MT: Neben der Novellierung des Hochschulerfinderrechts und einigen Gesetzesänderungen haben sich die Schwerpunkte verschoben, hin zu Miterfinderfragen, Konzern- und Vergütungsfragen.

TAW: Was ist für Sie das Interessante daran, Bücher zu schreiben? Zu welchen Themen haben Sie bisher Bücher verfasst?

MT: Entwicklungen auf meinem Rechtsgebiet zusammen zu fassen und zu veröffentlichen ist auch für mich die beste Quelle, up-to-date zu bleiben.
Im Arbeitnehmererfinderrecht habe ich neben einführenden, praxisnahen Darstellungen, solche zum internationalen Erfinderrecht und zu Erfindungen von Geschäftsführern geschrieben; daneben gibt es zahlreiche Kommentierungen zu anderen Gebieten des gewerblichen Rechtschutzes (Patentrecht, Markenrecht) und natürlich regelmäßige Aufsätze im Erfinderecht, Lizenzrecht und Markenrecht.

TAW: Worauf setzen Sie in Ihrem Buch „Arbeitnehmererfindungsrecht" ein besonderes Augenmerk?

MT: Auf Aktualität und Anwenderfreundlichkeit sowie Verständlichkeit.

TAW: Welche Branchen oder Abteilungen eines Unternehmens sollten sich mit dem Thema Arbeitnehmererfindungsrecht besonders auseinandersetzen? Wer sollte Ihr Buch/Ihre Bücher unbedingt lesen?

MT: Das Arbeitnehmererfinderecht ist branchenübergreifend gleich wichtig. Besonders die Abteilungen Patent, Recht und Personal sind angesprochen. Das in 3. Auflage 2013 erhältliche Buch „Arbeitnehmererfindungsrecht" empfehle ich allen Newcomern und alten Hasen in Patent- und Rechtsabteilungen, aber auch in freien Berufen und an Hochschulen.

TAW: Ersetzt das Buch den Seminarbesuch, sprich - wenn ich das Buch lese, brauche ich das Seminar nicht mehr zu besuchen?

MT: Trotz zahlreicher Beispielfälle im Buch, ist das Seminar doch nicht zu ersetzen. Hier werden Teilnehmer-Fragen von allen Seiten beleuchtet und beantwortet, das Anwendungswissen und -können eingeübt. Fragestellungen, die vorher gar nicht so gesehen wurden, werden im Rahmen des Seminars klarer und können eingeordnet und beantwortet werden. Es findet ein horizontaler Erfahrungsaustausch und Networking mit anderen Teilnehmern statt, was aufgrund der Gruppengröße allseits sehr geschätzt wird.

TAW: Unsere Zusammenarbeit mit Ihnen als Referent besteht seit 20 Jahren. Erinnern Sie sich noch, wie es dazu gekommen ist? Warum arbeiten Sie mit der TAW gerne zusammen?

MT: Ich habe ca. 1996 ein Seminar von einem älteren Kollegen übernommen. Die Zusammenarbeit mit der TAW ist immer persönlich und auch in Zeiten des harten Seminarwettbewerbes, am Wohl der Teilnehmer und Referenten ausgerichtet.
Es macht immer Freude, bei der TAW zu sein.

TAW: Können Sie sich noch an Ihr erstes Seminar bei der TAW erinnern?

MT: Arbeitnehmererfinderrecht 1996, gerade erst alles selber gelernt und dann schon an Andere vermitteln sollen ... sehr spannend!

TAW: Herr Prof. Dr. Trimborn, Sie führen seit vielen Jahren in unserem Haus das Seminar „Arbeitnehmer-Erfindungsrecht" durch. Worauf können sich die Seminarteilnehmer bei diesem Seminar freuen?

MT: Dass Sie auf einem spannenden und wichtigen Rechtsgebiet auf den allerneuesten Stand gebracht werden, dies gilt in vielen Unternehmen als Ausweis von Innovationsstärke, und daran kommt kein innovatives Unternehmen vorbei.