„Gut zu sein, reicht heute nicht mehr aus. Deshalb bin ich hier: Die TAW bringt mich
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Rechtsanwältin Karin Jezewski über die TAW und ihr neues Buch "Eintragungen in Abteilung II des Grundbuches"

TAW: Sie sind seit über 10 Jahren als Dozentin für die TAW tätig. Was schätzen Sie besonders an der Zusammenarbeit mit unserem Haus?

KJ: Von Beginn meiner Dozententätigkeit bei der TAW an wurde ich stets freundlich empfangen, die gesamte Abwicklung ist immer ausgesprochen einfach und reibungslos. Die TAW steht ihren Dozenten jederzeit unterstützend zur Seite.

TAW: Was würden Sie verbessern/verändern?

KJ: Persönlich bin ich sehr zufrieden mit dem Ablauf bei der TAW und deren Unterstützung.

TAW: Wie ist die Zusammenarbeit mit der TAW entstanden?

KJ: Bis zum Herbst 2002 hat mein Kollege, Herr Rechtsanwalt Jürgen K. Friedrich, auch aus Köln, beide Seminare, also „Das Grundstück im privaten Rechtsverkehr" und „Eintragungen in Abteilung II des Grundbuchs", bei der TAW gehalten. Aus zeitlichen Gründen war ihm dann die Fortführung dieser Dozententätigkeit nicht möglich. Da ich damals durch meine Anwaltspraxis Erfahrungen im Grundstücksrecht gesammelt hatte, fragte er mich in Abstimmung mit der TAW, ob ich diese Seminare fortführen wolle und könne.

TAW: An welches Ihrer ersten Seminare bei der TAW erinnern Sie sich noch besonders gut und warum?

KJ: An mein allererstes Seminar, welches ich bei der TAW im November 2002 gehalten habe. Ich war neugierig darauf, wie der Ablauf bei der TAW ist, welche Erwartungen die Teilnehmer an mich haben und wie ich diese neue Aufgabe meistern werde.
Auch jetzt, nach all den Jahren, sind die Seminare für mich keine Routine, da ich mich immer wieder auf die neuen Teilnehmer einzustellen habe und jedes Seminar sich schon wegen des individuellen Austausches mit den Teilnehmern anders gestaltet.

TAW: Worauf können sich Seminarteilnehmer freuen, wenn Sie ein von Ihnen geführtes Seminar bei der TAW besuchen?

KJ: Auf eine - so im Durchschnitt die Bewertungen der Teilnehmer in den letzten 10 Jahren - lebhafte und anschauliche, nicht zu juristische Darstellung der genannten Themen. Und auf die Möglichkeit, konkrete Fragen im Teilnehmerkreis mit mir zu erörtern und zu diskutieren.

TAW: Zu welchem Thema würden Sie gern noch bei der TAW ein Seminar halten (was es bisher nicht gibt)?

KJ: Da ich auch Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht bin, würde ich mich sehr freuen, wenn die TAW zu einem dieser Themen ein Seminar mit mir als Dozentin anbieten würde. Interessant wären z.B. Angebote zum Darlehens- und Leasingrecht und zur Finanzierung und Rückabwicklung von Grundstückskaufverträgen. Weiteres Standbein meiner anwaltlichen Tätigkeit ist das Medizinrecht und da im speziellen das Medizinprodukterecht. Auch hierzu wäre ein Seminar interessant, zumal es in diesem Bereich kaum Angebote gibt. Denkbar wären schließlich auch Seminarangebote zum Wettbewerbs- und/oder Markenrecht, welche die bisherigen Angebote der TAW zum Patentrecht gut ergänzen würden.

TAW: Welche Veränderungen auf dem Seminarmarkt/(Trainermarkt) haben Sie im Laufe der letzten 10 Jahre am deutlichsten gespürt?

KJ: Es zeichnet sich in letzter Zeit ab, dass die Arbeitgeber weniger Mittel für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Auf der anderen Seite hat dies zu recht auch dazu geführt, dass die Ansprüche und Erwartungen der Teilnehmer an eine Fortbildung gestiegen sind - eine Erwartung, die die Seminare der TAW, so die mir bekannten Teilnehmerbewertungen, erfüllen.

TAW: Wie wichtig ist die eigene Weiterbildung bei Dozenten?

KJ: Sehr wichtig. Ohne Weiterbildung kommt es zur Stagnation, wichtige Neuerungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung werden nicht erkannt und dann auch nicht in den Seminaren wiedergegeben. Alle Anwälte bei Friedrich Rechtsanwälte bilden sich daher regelmäßig fort. Als Fachanwältin trifft mich ohnehin eine Fortbildungspflicht, um den Fachanwaltstitel behalten zu dürfen. Die neu gewonnenen Kenntnisse berücksichtige ich dann auch in meinen TAW-Seminaren.

TAW: Wie und durch wen bzw. was sind Sie zum Schreiben gekommen?

KJ: Durch den Deutschen Sparkassenverlag, der das Buch herausgibt. Die Vorautorin wollte die Überarbeitung des Werkes nicht mehr fortsetzen, so dass sich die zuständige Lektorin auf die Suche nach einem geeigneten Autor begeben hatte. Über die Homepage der TAW fand sie dann mich als Dozentin zu genau dem Thema des Buches. So entstand die Zusammenarbeit und so kam ich zum Schreiben.

TAW: Wie lange haben Sie an Ihrem letzten Buch "Eintragungen in Abteilung II des Grundbuches" gearbeitet?

KJ: Insgesamt ca. ein Jahr. Mit der Überarbeitung des Werkes war sehr viel Recherchearbeit verbunden. Ich musste die neueste Rechtsprechung einarbeiten, teilweise hatten sich in den letzten Jahren auch verstärkt Problemfelder hervorgetan, die in der Vorauflage noch nicht thematisiert wurden (wie zum Beispiel das Spannungsverhältnis zwischen dem dinglichen Wohnungsrecht und dem Sozialhilfeträger oder aber die Handhabung von Anlagen der erneuerbaren Energien wie beispielsweise Windkraftanlagen).

TAW: Worin unterscheidet sich, ein Buch zu einem Thema zu lesen oder ein Seminar zu besuchen? Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile?

KJ: Ein Seminar ist interaktiv, als Teilnehmer kann ich die Chance nutzen, konkrete Fragen zu stellen bzw. nachzubohren, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Das Lesen eines Fachbuches kann ich dafür in meinem Tempo absolvieren, ggf. auch nochmals Fundstellen zu einem gewissen Themenkomplex in Ruhe nacharbeiten. Für mich sind beides geeignete Fortbildungsformen, die sich optimal ergänzen und nicht ausschließen.

 

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