Seminar

BEM inkl. krank­heits­bedingter Kündigung

Überblick

Das BEM verpflichtet alle Arbeit­geber, eine Arbeitsunfähigkeit der Arbeit­nehmer nach Möglichkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeits­platz des Betroffenen zu erhalten. Es ist für behin­derte und nicht behin­derte Menschen gleicher­maßen durch­zu­führen. Groß- wie auch Kleinstunternehmen sowie wis­sen­schaftliche Studien berichten von umfang­reichen Vorteilen des BEMs für die Unter­nehmen und die Beleg­schaft. Dazu zählen reduzierter Krankenstand und erhöhte Zufriedenheit, Unter­nehmensidentifikation und Leist­ungs­be­reit­schaft der Beleg­schaft sowie wirtschaft­liche Vorteile und Know-how-Erhalt für das Unter­nehmen. Der Arbeit­geber unterliegt einer aktiven Handlungspflicht, denn wer nicht recht­zeitig Präventions­maß­nahmen des Gesundheitsschutzes einleitet, der zieht bei arbeits­ge­richt­lichen Auseinandersetz­ungen den Kürzeren. Wenn der Arbeit­geber recht­zeitig mit dem Arbeit­nehmer und gegebe­nen­falls mit der Schwerbehin­dertenver­tret­ung, dem Betriebsrat und dem Integrationsteam nach Lösungen sucht, kann in vielen Fällen Arbeitsunfähigkeit vermieden werden. Unser Experte für das BEM weiß von den verstärkt auftre­tenden Fällen vor den Arbeits­ge­richten zu berichten und zudem aus seiner Sicht als Behördenleiter die Probleme des BEMs zu beleuchten sowie wertvolle Hinweise zu geben. Unter­schätzen Sie nicht den Zusam­menhang von präventiven Ange­boten des Arbeit­gebers und dem Kündi­gungs­schutz! Ergänzt wird BEM durch ein betriebliches Gesundheitsmanage­ment (BGM), das durch die demogra­fisch bedingte Entwicklung aktives Handeln von den Personal­abteilungen fordert und durch das neue Präventionsgesetz weiter geführt wird. Zur Vertiefung bietet die TAW zusätzlich ein BEM-Vertiefungsseminar an.

Das BEM verpflichtet alle Arbeit­geber, eine Arbeitsunfähigkeit der Arbeit­nehmer nach Möglichkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeits­platz des Betroffenen zu erhalten. Es ist für behin­derte und nicht behin­derte Menschen gleicher­maßen durch­zu­führen. Groß- wie auch Kleinstunternehmen sowie wis­sen­schaftliche Studien berichten von umfang­reichen Vorteilen des BEMs für die Unter­nehmen und die Beleg­schaft. Dazu zählen reduzierter Krankenstand und erhöhte Zufriedenheit, Unter­nehmensidentifikation und Leist­ungs­be­reit­schaft der Beleg­schaft sowie wirtschaft­liche Vorteile und Know-how-Erhalt für das Unter­nehmen. Der Arbeit­geber unterliegt einer aktiven Handlungspflicht, denn wer nicht recht­zeitig Präventions­maß­nahmen des Gesundheitsschutzes einleitet, der zieht bei arbeits­ge­richt­lichen Auseinandersetz­ungen den Kürzeren. Wenn der Arbeit­geber recht­zeitig mit dem Arbeit­nehmer und gegebe­nen­falls mit der Schwerbehin­dertenver­tret­ung, dem Betriebsrat und dem Integrationsteam nach Lösungen sucht, kann in vielen Fällen Arbeitsunfähigkeit vermieden werden. Unser Experte für das BEM weiß von den verstärkt auftre­tenden Fällen vor den Arbeits­ge­richten zu berichten und zudem aus seiner Sicht als Behördenleiter die Probleme des BEMs zu beleuchten sowie wertvolle Hinweise zu geben. Unter­schätzen Sie nicht den Zusam­menhang von präventiven Ange­boten des Arbeit­gebers und dem Kündi­gungs­schutz! Ergänzt wird BEM durch ein betriebliches Gesundheitsmanage­ment (BGM), das durch die demogra­fisch bedingte Entwicklung aktives Handeln von den Personal­abteilungen fordert und durch das neue Präventionsgesetz weiter geführt wird. Zur Vertiefung bietet die TAW zusätzlich ein BEM-Vertiefungsseminar an.

Im Detail

Seminarinhalt
  • Das BEM
    • Rechtliche Grundlagen nach § 167 Abs. 2 SGB IX
    • Vorteile und Nutzen des BEMs
    • Organisation und Einführung des BEMs als Projekt
    • Ablauf eines BEMs
    • Hinweispflicht bei der BEM-Einleitung
    • Maßnahmen im Rahmen des BEMs
    • BEM und Datenschutz
    • Tipps zur Fehlervermeidung
    • Beteiligung des Betriebs- oder Personalrats bzw. der Schwerbehindertenvertretung
    • Aufgaben des Integrationsteams
    • Unterstützung des Arbeitgebers 
      nach § 167 Abs. 2 SGB IX
  • Konsequenzen von Fehlern beim BEM
    • Kündigungsschutz
    • Schadensersatz
    • Aktuelle Rechtsprechung
  • Häufig gestellte Fragen
  • Das goldene Dreieck: BGM, Arbeitsschutz & BEM
    • Gesundheitsförderung als Betriebskultur
    • Das neue Präventionsgesetz
    • Verpflichtendes und optionales BGM, Ziele und Vorteile
    • Beteiligung und Aufgaben der Interessensvertreter
  • Krankheitsbedingte Kündigung 
    • Rechtliche Grundlagen 
    • Unterschiede bei der Kündigung: wegen lang andau­ernder Krankheit, wegen häufiger Kurzerkrankungen
    • Zusammenhang zwischen BEM und nachfolgender Kündigung
    • Hinweise zur krankheitsbedingten Kündigung im Prozess
    • Aktuelle Rechtsprechung

Diese Veranstaltung ist mit 7 Stunden für die CDMP Weiterbildung anerkannt.

Personalleiter, Personalführungskräfte, Betriebs- und Personal­räte, Geschäftsführer/innen, Unternehmensjuristen, Rechts­anwälte, Vertrauenspersonen, Beauftragte der Arbeitgeber und sonstige in der Behindertenarbeit tätige Personen

Dr. Jürgen vom Stein,

Präsident des Landesarbeitsgerichts Köln, weiß stets über die neuesten rechtlichen Probleme zu berichten, die sich aus den Arbeitsgerichtsprozessen sowie einer Behörden­leitung ableiten lassen. Zuvor war er als Richter sowie als Justitiar im Justiz­ministerium NRW tätig. 

Referat, Diskussion, Fallgestaltung, Seminarunterlagen

Unser Seminartipp als optimale Ergänzung: BEM - Vertiefung

18.-19.11.2021 in Wuppertal, Anmelde-Nr. 5501101121

Zum Ab­schluss der Ver­an­stal­tung er­hal­ten Sie ei­ne qu­a­li­fi­zier­te Teilnahmebescheinigung der TAW mit de­tail­lier­ter Auf­lis­tung der ver­mit­tel­ten Seminarinhalte.

Seminarinhalt
  • Das BEM
    • Rechtliche Grundlagen nach § 167 Abs. 2 SGB IX
    • Vorteile und Nutzen des BEMs
    • Organisation und Einführung des BEMs als Projekt
    • Ablauf eines BEMs
    • Hinweispflicht bei der BEM-Einleitung
    • Maßnahmen im Rahmen des BEMs
    • BEM und Datenschutz
    • Tipps zur Fehlervermeidung
    • Beteiligung des Betriebs- oder Personalrats bzw. der Schwerbehindertenvertretung
    • Aufgaben des Integrationsteams
    • Unterstützung des Arbeitgebers 
      nach § 167 Abs. 2 SGB IX
  • Konsequenzen von Fehlern beim BEM
    • Kündigungsschutz
    • Schadensersatz
    • Aktuelle Rechtsprechung
  • Häufig gestellte Fragen
  • Das goldene Dreieck: BGM, Arbeitsschutz & BEM
    • Gesundheitsförderung als Betriebskultur
    • Das neue Präventionsgesetz
    • Verpflichtendes und optionales BGM, Ziele und Vorteile
    • Beteiligung und Aufgaben der Interessensvertreter
  • Krankheitsbedingte Kündigung 
    • Rechtliche Grundlagen 
    • Unterschiede bei der Kündigung: wegen lang andau­ernder Krankheit, wegen häufiger Kurzerkrankungen
    • Zusammenhang zwischen BEM und nachfolgender Kündigung
    • Hinweise zur krankheitsbedingten Kündigung im Prozess
    • Aktuelle Rechtsprechung

Diese Veranstaltung ist mit 7 Stunden für die CDMP Weiterbildung anerkannt.

Personalleiter, Personalführungskräfte, Betriebs- und Personal­räte, Geschäftsführer/innen, Unternehmensjuristen, Rechts­anwälte, Vertrauenspersonen, Beauftragte der Arbeitgeber und sonstige in der Behindertenarbeit tätige Personen

Dr. Jürgen vom Stein,

Präsident des Landesarbeitsgerichts Köln, weiß stets über die neuesten rechtlichen Probleme zu berichten, die sich aus den Arbeitsgerichtsprozessen sowie einer Behörden­leitung ableiten lassen. Zuvor war er als Richter sowie als Justitiar im Justiz­ministerium NRW tätig. 

Referat, Diskussion, Fallgestaltung, Seminarunterlagen

Unser Seminartipp als optimale Ergänzung: BEM - Vertiefung

25.-26.04.2022 in Wuppertal, Anmelde-Nr. 5501100522

Zum Ab­schluss der Ver­an­stal­tung er­hal­ten Sie ei­ne qu­a­li­fi­zier­te Teilnahmebescheinigung der TAW mit de­tail­lier­ter Auf­lis­tung der ver­mit­tel­ten Seminarinhalte.