Seminar

Qualitätssicherung Klebtechnik – Anwendernormen DIN 2304 und DIN 6701, Prüfnormen, Regelwerke

Überblick

Das Kleben ist eine innovative Fügetechnik. Moderne Klebstoffe ermöglichen die effiziente dauerhafte Verbindung unter­schied­licher Werkstoffe. Zur Qualitätssicherung von Klebver­bindungen werden Prüf­verfahren mit organisatorischen Maßnahmen für die Prozess­kette des Klebens kombiniert. 

Denn Kleben ist als Fertigungs­prozess gemäß der DIN EN ISO 9000 ff. ein „Spezieller Prozess“, da die Klebfestigkeit nicht zerstörungsfrei geprüft werden kann.

Zum Kleben existiert weltweit eine Vielzahl von Normen, Technischer Regeln, Richtlinien und Merkblätter. Die für die Klebtechnik genormten Prüfverfahren dienen der Ermittlung spezifischer Kennwerte zum Beispiel Klebfestigkeiten in Form von Zug-, Zugscher, Druck-, Druckscher-, Schälfestigkeiten etc. und werden zerstörend ermittelt. 

Organisatorische Qualitätssicherungsmaßnahmen zielen auf die fehlerfreie Umsetzung der Klebapplikationen und -prozesse ab. Die hierzu im März 2016 in Kraft getretene Anwendernorm DIN 2304 (Klebtechnik – Qualitäts­anforde­rungen an Klebprozesse) baut auf der bereits etablierten DIN 6701 (Kleben von Schienen­fahrzeugen und -fahrzeugteilen) auf. Die nachweisliche Einhaltung der Anwendernormen garantiert die Qualität der klebtechnischen Arbeiten, bestätigt das Kleben nach dem Stand der Technik und hilft Haftungsrisiken und Fehlerkosten zu vermeiden. 

Das Seminar vermittelt Ihnen einen Überblick über die  wichtigsten Normen sowie Technische Regeln, Richtlinien und Merkblätter zu den Themen Kleben, Prüfung von Klebstoffen und Klebverbindungen. Sie lernen die wichtigsten Inhalte der Anwender­normen DIN 2304 und DIN 6701 kennen und üben 

an aus­gewählten Beispielen, wie Sie Klebungen in eine der 

vier  Sicherheits­klassen einordnen. Sie erfahren, wie Sie An­wendungs­prozesse organisatorisch gestalten und machen sich mit den Anforderungen für Personalqualifizierung vertraut.

Das Kleben ist eine innovative Fügetechnik. Moderne Klebstoffe ermöglichen die effiziente dauerhafte Verbindung unter­schied­licher Werkstoffe. Zur Qualitätssicherung von Klebver­bindungen werden Prüf­verfahren mit organisatorischen Maßnahmen für die Prozess­kette des Klebens kombiniert.

Denn Kleben ist als Fertigungs­prozess gemäß der DIN EN ISO 9000 ff. ein „Spezieller Prozess“, da die Klebfestigkeit nicht zerstörungsfrei geprüft werden kann.

Zum Kleben existiert weltweit eine Vielzahl von Normen, Technischer Regeln, Richtlinien und Merkblätter. Die für die Klebtechnik genormten Prüfverfahren dienen der Ermittlung spezifischer Kennwerte zum Beispiel Klebfestigkeiten in Form von Zug-, Zugscher, Druck-, Druckscher-, Schälfestigkeiten etc. und werden zerstörend ermittelt.

Organisatorische Qualitätssicherungsmaßnahmen zielen auf die fehlerfreie Umsetzung der Klebapplikationen und -prozesse ab. Die hierzu im März 2016 in Kraft getretene Anwendernorm DIN 2304 (Klebtechnik – Qualitäts­anforde­rungen an Klebprozesse) baut auf der bereits etablierten DIN 6701 (Kleben von Schienen­fahrzeugen und -fahrzeugteilen) auf. Die nachweisliche Einhaltung der Anwendernormen garantiert die Qualität der klebtechnischen Arbeiten, bestätigt das Kleben nach dem Stand der Technik und hilft Haftungsrisiken und Fehlerkosten zu vermeiden.

Das Seminar vermittelt Ihnen einen Überblick über die  wichtigsten Normen sowie Technische Regeln, Richtlinien und Merkblätter zu den Themen Kleben, Prüfung von Klebstoffen und Klebverbindungen. Sie lernen die wichtigsten Inhalte der Anwender­normen DIN 2304 und DIN 6701 kennen und üben an aus­gewählten Beispielen, wie Sie Klebungen in eine der vier  Sicherheits­klassen einordnen. Sie erfahren, wie Sie An­wendungs­prozesse organisatorisch gestalten und machen sich mit den Anforderungen für Personalqualifizierung vertraut.

Im Detail

Seminarinhalt
  • Kleben und der Klebprozess
  • Grundlagen Qualitätssicherung beim Kleben
    • Prüfungen von Klebstoffen
    • Prüfverfahren und wichtige klebtechnische Prüfnormen 
    • Arbeits- und Prozessanweisung 
  • Zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen von Klebungen
    • Festigkeitskennwerte; Klebfestigkeit mit/ohne Belastung der Klebung
    • Einsatzbereiche zerstörungsfreier Prüfmethoden 
  • Anforderungen und Umsetzung der Anwendernormen DIN 2304 und DIN 6701
    • Gültigkeitsbereiche
    • Einbindung der Bereiche Entwicklung/Konstruktion, Prozessplanung, Fertigung 
    • Klassifizierung von Klebungen nach Sicherheitsanforderungen in 4 Sicherheitsklassen
    • Betreuung durch qualifiziertes Klebaufsichtspersonal
    • Nachweisführung bezüglich der Beanspruchbarkeit der Klebung
    • Dokumentation und Rückverfolgbarkeit

Ingenieure und Techniker aus Konstruktion, Entwicklung und Fertigung in allen Industriebereichen, insbesondere im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Automobilzulieferindustrie, Elektrotechnik und Elektronik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Kunststofftechnik

Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen

Kunststoffverarbeitungstechnik und Konstruktion,

Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Referate, Präsentation von Anwendungsbeispielen, Kleingruppenübungen und Diskussion, Seminarunterlagen

Sie erhalten eine qualifizierte Teilnahme­bescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminar­inhalte.

Seminarinhalt
  • Kleben und der Klebprozess
  • Grundlagen Qualitätssicherung beim Kleben
    • Prüfungen von Klebstoffen
    • Prüfverfahren und wichtige klebtechnische Prüfnormen 
    • Arbeits- und Prozessanweisung 
  • Zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen von Klebungen
    • Festigkeitskennwerte; Klebfestigkeit mit/ohne Belastung der Klebung
    • Einsatzbereiche zerstörungsfreier Prüfmethoden 
  • Anforderungen und Umsetzung der Anwendernormen DIN 2304 und DIN 6701
    • Gültigkeitsbereiche
    • Einbindung der Bereiche Entwicklung/Konstruktion, Prozessplanung, Fertigung 
    • Klassifizierung von Klebungen nach Sicherheitsanforderungen in 4 Sicherheitsklassen
    • Betreuung durch qualifiziertes Klebaufsichtspersonal
    • Nachweisführung bezüglich der Beanspruchbarkeit der Klebung
    • Dokumentation und Rückverfolgbarkeit

Ingenieure und Techniker aus Konstruktion, Entwicklung und Fertigung in allen Industriebereichen, insbesondere im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Automobilzulieferindustrie, Elektrotechnik und Elektronik, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Kunststofftechnik

Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen

Kunststoffverarbeitungstechnik und Konstruktion,

Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Referate, Präsentation von Anwendungsbeispielen, Kleingruppenübungen und Diskussion, Seminarunterlagen

Sie erhalten eine qualifizierte Teilnahme­bescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminar­inhalte.