Seminar

Konstruieren für additive Fertigung/industriellen 3D-Druck

Überblick

Additive Fertigungsverfahren besitzen das Potenzial höchster Gestaltungsfreiheit und Fertigungs­flexibilität. Durch permanente Weiterentwicklung der Prozesse und der verfügbaren Werkstoffe erschließen sich immer mehr Anwendungs­felder. Additiv gefertigte Bauteile eröffnen neue Funktionalitäten und Bauteil-Geometrien bei der Produkt­gestaltung und neue Lösungen im Entwicklungs- und Fertigungs­prozess. Gleichzeitig lassen sich Herstellzeiten und Kosten zum Teil signifikant reduzieren.

Um wettbewerbsfähige und innovative Produkte zu gestalten, müssen Fach- und Führungskräfte aus Entwicklung und Konstruktion neben den konventionellen Fertigungs­verfahren auch die Konstruktions­prinzipien und die Möglichkeiten sowie Design-Grenzen des industriellen 3D-Drucks kennen.

Dieser kompakte, praxisorientierte Lehrgang vermittelt das notwendige Know-how, um erfolgreich Produkte, Komponenten und Funktions­bauteile für kunststoff- und metallbasierte additive Fertigungsverfahren zu gestalten.

Dabei werden sowohl Neuproduktentwicklungen als auch Bauteil­optimierungen behandelt. Zahlreiche Beispiele und Demonstrationen aus der Industriepraxis – von der (Klein-)Serienfertigung über den Betriebsmittel- und Werkzeugbau bis zu Formenbau und Ersatzteilproduktion – veranschaulichen die besprochenen Themen.

Im Detail

Lehrgangsinhalt

Der Lehrgang besteht aus drei eintägigen Modulen, die jeweils in sich abgeschlossen sind. Je nach Vorkenntnissen und Qualifizierungsbedarf im Bereich additiver Fertigung können Sie alle Module auch einzeln buchen.

  • Modul 1 / 29. März 2022
    Konstruieren für additive Fertigung: Grundlagen, Praxis- und Technologiewissen
    Einsatzbereiche, Kosten, Stärken und Schwächen gängiger kunststoff- und metall­basierter additiver Fertigungsverfahren. Kriterien und Vorgehen bei der Auswahl eines geeigneten und wirtschaftlichen Fertigungsverfahrens für die spezifischen Produkt-, Material-und Gestaltungsanforderung. Überblick über rechtliche Grundlagen und Haftungsfragen.

  • Modul 2 / 30. März 2022
    Konstruieren für additive Fertigung: metallische Bauteile
    Konstruieren für das additive Fertigungsverfahren LPBF (Laserstrahlschmelzen von Metallen). Einsatzbereiche, Konstruktionsregeln, Gestaltungs­möglichkeiten, Prozesskette, Wirtschaftlichkeit, Materialauswahl, Designvorteile, Qualitätssicherung.

  • Modul 3 / 31. März 2022
    Konstruieren für additive Fertigung: kunststoffbasierte Verfahren
    Konstruieren für die additiven Fertigungsverfahren SLS und FLM. Einsatzbereiche, Konstruktions­regeln, Gestaltungsmöglichkeiten, Prozesskette, Materialien, Wirtschaftlichkeit, Designvorteile, Qualitätssicherung.

Ausführliche Informationen zu den Inhalten der einzelnen Module finden Sie in den verlinkten Seminarbeschreibungen.

  • Ingenieure, Techniker, Fach- und Führungskräfte aus Entwicklung und Konstruktion
  • Interessenten aus anderen Bereichen – z. B. Produktion, Qualitätsmanagement, Einkauf, Logistik –, die mehr über additive Fertigung mit Laserstrahlschmelzen erfahren möchten
  • Prof. Dr.-Ing. Andreas Gebhardt
    Hochschule Aachen, Fachgebiet Hochleistungsverfahren der Fertigungstechnik und Additive Manufacturing

  • Dr. Alexander Schwarz
    Institut für werkzeuglose Fertigung GmbH

  • Daniel Schröder
    EOS GmbH Electro Optical Systems

  • Hagen Tschorn
    Canto Ing. GmbH, Dienstleistungsunternehmen für Entwicklung, Prototypen, Werkzeugbau und Kleinserienfertigung

  • Prof. Dr. Tobias Lenz
    Friedrich Graf von Westphalen & Partner mbB, Rechtsanwälte

Kurzvorträge, Anwendungs- und Praxisbeispiele, Lehrunterlage, Gestaltungsbeispiele mit CAD-Software, Live-Demonstration, Diskussion und Erfahrungsaustausch, Seminarunterlagen

Sie erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.