Seminar

Form- und Lagetoleranzen

Überblick

Eine technische Zeichnung muss nach aktuellem Stand der Technik ein Werkstück vollständig beschreiben. Dies ist mit einer „klassischen“ Bemaßung und Angaben zur Oberfläche nicht mehr möglich.

Die Geometrische Produkt­spe­zi­fi­kation (GPS) mit ihren Konzepten, Prinzipien und Regeln stellt den Zusam­menhang zwischen den Vorstel­lungen des Konstruk­teurs, der Fertigung und dem gemes­senen Werkstück dar.

Die Normen der Geometrischen Produkt­spe­zi­fi­kation sind komplex und stehen in Abhän­gigkeit zueinander. Einige wichtige Normen werden fortlaufend überarbeitet. Insgesamt sind in den letzten Jahren mehr als 300 Seiten Normen zur Beschreibung geometrischer Produkteigenschaften hinzugekommen.

Im Tagesgeschäft haben Mitar­beiter in Konstruktion, Qualitäts­wesen und Fertigung nur wenig Zeit zur Aktualisierung ihres Wissens. So kann es zu unvoll­stän­diger, miss­ver­ständ­licher oder unnötig enger Form- und Lage­tolerierung, die nicht der Funktion entspricht, kommen. Die Folge ist eine unnötig aufwändige Fertigung und eine schwierige Prüfung der Bauteile. Dies lässt Produkte unnötig teuer werden.

Im Seminar erhalten Sie einen Überblick über die Ziele der ISO-GPS Normung sowie über die überar­bei­teten und neuen Richt­linien und Normen. Sie werden schritt­weise an die aktuellen Regeln herangeführt und lernen, Toleranzen richtig zu inter­pre­tieren und, basierend auf den aktuellen Normen, Bezüge und Bezugssysteme sinnvoll aufbauen.

Erfahrenere Teilnehmer erhalten mehr Sicherheit im Umgang mit den GPS-Normen und den Tolerierungs­regeln. Im Seminar können Sie gezielt Ihre Probleme und Fragen einbringen.

Eine technische Zeichnung muss nach aktuellem Stand der Technik ein Werkstück vollständig beschreiben. Dies ist mit einer „klassischen“ Bemaßung und Angaben zur Oberfläche nicht mehr möglich.

Die Geometrische Produkt­spe­zi­fi­kation (GPS) mit ihren Konzepten, Prinzipien und Regeln stellt den Zusam­menhang zwischen den Vorstel­lungen des Konstruk­teurs, der Fertigung und dem gemes­senen Werkstück dar.

Die Normen der Geometrischen Produkt­spe­zi­fi­kation sind komplex und stehen in Abhän­gigkeit zueinander. Einige wichtige Normen werden fortlaufend überarbeitet. Insgesamt sind in den letzten Jahren mehr als 300 Seiten Normen zur Beschreibung geometrischer Produkteigenschaften hinzugekommen.

Im Tagesgeschäft haben Mitar­beiter in Konstruktion, Qualitäts­wesen und Fertigung nur wenig Zeit zur Aktualisierung ihres Wissens. So kann es zu unvoll­stän­diger, miss­ver­ständ­licher oder unnötig enger Form- und Lage­tolerierung, die nicht der Funktion entspricht, kommen. Die Folge ist eine unnötig aufwändige Fertigung und eine schwierige Prüfung der Bauteile. Dies lässt Produkte unnötig teuer werden.

Im Seminar erhalten Sie einen Überblick über die Ziele der ISO-GPS Normung sowie über die überar­bei­teten und neuen Richt­linien und Normen. Sie werden schritt­weise an die aktuellen Regeln herangeführt und lernen, Toleranzen richtig zu inter­pre­tieren und, basierend auf den aktuellen Normen, Bezüge und Bezugssysteme sinnvoll aufbauen.

Erfahrenere Teilnehmer erhalten mehr Sicherheit im Umgang mit den GPS-Normen und den Tolerierungs­regeln. Im Seminar können Sie gezielt Ihre Probleme und Fragen einbringen.

Im Detail

Seminarinhalt
  • Prinzip und Regeln der GPS-Normung nach DIN V 32950
    • Effizienzsteigerung durch verbesserte Kommunikation zwischen Konstruktion, Fertigung und Prüfung
  • Entstehung von Toleranzen inklusive Form- und Lageabweichungen
  • Begrifflichkeiten und Definitionen
    • Längenmaße, Maßtoleranzzone, theoretisch exaktes Maß, Formtoleranzzone, Minimum-Bedingung
  • Normgerechte Zeichnungskonventionen nach DIN und ISO
    • Maßeintragung, Toleranzen (Passungen nach ISO 286), toleriertes Element, Toleranzzone, messtechnischer Nachweis
  • Dimensionelle Tolerierung und Koordinaten­mess­prinzipien nach ISO 14405
  • Bezüge und Bezugssysteme nach ISO 5459 sowie RPS
  • Form- und Lagetoleranzen nach ISO 1101:2017, 2D - und 3D - CAD-Spezifikationen, Form, Richtung, Ort und Lauf
  • Plus-/ Minus- oder Positionstolerierung nach ISO 5458
  • Allgemeintoleranzen für die Fertigung und deren Auswirkungen auf die Abnahme
  • Tolerierungsprinzipien
    • Maximum / Minimum-Zustand bzw. Grenze, Paarungsmaß, Mess- und Prüfprinzipien, Grenzgestalt von Formelementen
  • Tolerierungsgrundsätze
    • Unabhängigkeitsprinzip (ISO 8015), Hüllprinzip (ISO 14405), Maximum- bzw. Minimum-Material-Prinzip
  • Erfassung von Maßen und F+L-Toleranzen durch Messen
    • Taylorscher Prüfgrundsatz, Abbe’sches Messprinzip, Festlegung von Lehren
  • Wahl sinnvoller Form- und Lagetoleranzen gemäß Funktion und Kosten
    • Vorgehensleitfaden, herstellbare Größenordnungen

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen: Konstruktion / Entwicklung, Fertigung, Arbeitsvorbereitung, Qualitäts- und Prüfwesen, Normung

Xaver Schmid, T-O-Schmid, Engelsbrand

war in mehreren Unter­nehmen als Abtei­lungs­leiter für Konstruk­tionsrichtlinien, Normenaktualität und Produkt­konformität nach nationalen, europäischen, inter­nationalen Standards zuständig.

Referat mit Anwendungs- und Praxisbeispielen, Übungen, Diskussion, Erfahrungsaustausch, Seminarunterlagen.

Gern können Sie eigene Zeichnungen im PDF-Format oder in anderer elektronischer Form mitbringen. Soweit zeitlich möglich können wir ausgewählte Aspekte daraus im Seminar ansprechen.

Sie erhalten eine qualifizierte Teilnahme­bescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminar­inhalte.

Seminarinhalt
  • Prinzip und Regeln der GPS-Normung nach DIN V 32950
    • Effizienzsteigerung durch verbesserte Kommunikation zwischen Konstruktion, Fertigung und Prüfung
  • Entstehung von Toleranzen inklusive Form- und Lageabweichungen
  • Begrifflichkeiten und Definitionen
    • Längenmaße, Maßtoleranzzone, theoretisch exaktes Maß, Formtoleranzzone, Minimum-Bedingung
  • Normgerechte Zeichnungskonventionen nach DIN und ISO
    • Maßeintragung, Toleranzen (Passungen nach ISO 286), toleriertes Element, Toleranzzone, messtechnischer Nachweis
  • Dimensionelle Tolerierung und Koordinaten­mess­prinzipien nach ISO 14405
  • Bezüge und Bezugssysteme nach ISO 5459 sowie RPS
  • Form- und Lagetoleranzen nach ISO 1101:2017, 2D - und 3D - CAD-Spezifikationen, Form, Richtung, Ort und Lauf
  • Plus-/ Minus- oder Positionstolerierung nach ISO 5458
  • Allgemeintoleranzen für die Fertigung und deren Auswirkungen auf die Abnahme
  • Tolerierungsprinzipien
    • Maximum / Minimum-Zustand bzw. Grenze, Paarungsmaß, Mess- und Prüfprinzipien, Grenzgestalt von Formelementen
  • Tolerierungsgrundsätze
    • Unabhängigkeitsprinzip (ISO 8015), Hüllprinzip (ISO 14405), Maximum- bzw. Minimum-Material-Prinzip
  • Erfassung von Maßen und F+L-Toleranzen durch Messen
    • Taylorscher Prüfgrundsatz, Abbe’sches Messprinzip, Festlegung von Lehren
  • Wahl sinnvoller Form- und Lagetoleranzen gemäß Funktion und Kosten
    • Vorgehensleitfaden, herstellbare Größenordnungen

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen: Konstruktion / Entwicklung, Fertigung, Arbeitsvorbereitung, Qualitäts- und Prüfwesen, Normung

Xaver Schmid, T-O-Schmid, Engelsbrand

war in mehreren Unter­nehmen als Abtei­lungs­leiter für Konstruk­tionsrichtlinien, Normenaktualität und Produkt­konformität nach nationalen, europäischen, inter­nationalen Standards zuständig.

Referat mit Beispielen, Diskussion, Seminarunterlagen, Übungen

Gern können Sie eigene Zeichnungen im PDF-Format oder in anderer elektronischer Form mitbringen. Soweit zeitlich möglich können wir ausgewählte Aspekte daraus im Seminar ansprechen.

Sie erhalten eine qualifizierte Teilnahme­bescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminar­inhalte.