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Unterweisung zur Schaltberechtigung für elektrische Anlagen bis 30 kV

  • Rechtliche Regelungen
  • Gefahren durch Elektrizität im Hochspannungsbereich
  • Schutzmaßnahmen, Personen und Sachschutz
  • Auswahlkriterien für Personal und Schutzausrüstungs-gegenständen
Umgang mit Schutz-, Hilfsmitteln, Werkzeugen und Messmitteln Bedienen von Starkstromanlagen und Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungsgegenständen

Anmelde-Nr.: 81122151W0

Ort:

Altdorf bei Nürnberg

Termin:

Di, 3.3.2020 bis Mi, 4.3.2020
1. Tag: 9.30 bis 17.00 Uhr
2. Tag: 8.30 bis 16.00 Uhr

Gebühr:

EUR 1100,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Zertifikatsprüfung, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Lehrgang

Unterweisung zur Schaltberechtigung für elektrische Anlagen bis 30 kV

Bei Arbeiten in, an und mit elektrischen Anlagen die mit ‚Hochspannung‘ betrieben werden, d.h. alles über 1000 V-AC, setzt man sich Gefahren aus, die für die Beteiligten lebensgefährlichen sein können. Das Arbeiten an oder in solchen Anlagen erfordert eine besondere Sensibilität und es fundiertes Wissen über die möglichen Gefährdungen. Sehr wichtig sind deshalb das Wissen um die Schutzziele und der Schutzmittel zur Abwendung solcher Gefahren.
Der Umgang mit elektrischen Starkstromanlagen, das Arbeiten an unter Spannung stehenden Anlagenteilen oder in ihrer Nähe dieser, birgt Gefährdungen, die auch von Fachleuten oft unterschätzt werden.
Der Begriff ‚Schaltberechtigung‘ ist nirgendwo in den Normen zu finden. Trotzdem findet dieser Begriff immer wieder Verwendung. Schaltberechtigung, allerdings wird auf ganz unterschiedliche Weise erteilt.
Beispielsweise schriftlich, zeitabhängig oder auch zeitunabhängig, über Teilanlagen, ganze Anlagen, auch über ganze Netzstrukturen wie z. B. Orts- oder Betriebsnetze.
Sehr wohl findet man in den Normen eine ‚zum Schalten berechtigte Person‘!
Diese ‚Schaltberechtigte‘ sind letztlich Elektrofachkräfte, die Schalthandlungen an Nieder-, ‚Mittel‘- oder Hochspannungsanlagen vornehmen, oft auch mit eigener Entscheidungsbefugnis (Bereitschafts- Nachtdienst). Sie übernehmen also verantwortungsvolle Aufgaben im Namen des Betreibers, bzw. des zuständigen Fachvorgesetzten.
Diese Schaltberechtigung ist in der Regel ausgesuchten Elektrofachkräften vorbehalten, mit fachlicher und persönlicher Eignung, im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes zur Pflichtenübertragung.

Lehrgangsinhalt:

Unterweisung zur Schaltberechtigung für elektrische Anlagen bis 30 kV

  • Rechtsgrundlagen zur Elektrotechnik und den beteiligten Personen
    • ArbSchG
    • BetrSichV (von 2015
    • UVV (u. a. die 5 Sicherheitsregeln)
    • TRBS
    • 'Wer darf was'? -‚Mitwirkende‘ in der Elektrotechnik-
    • das AOK-Prinzip
  • Gefährdungen durch elektrischen Strom
    • Grundsätzliches
    • Wirkung auf den menschlichen Körper
    • Lichtbogenauswirkungen
    • Besonderheiten bei Hochspannung
    • Unfallbeispiele aus der Praxis (BG-Beispiele), -Auszüge
    • Ermittlung der Ursachen von Arbeitsunfällen mit Unfallbeispielen in Wort und Bild
  • Praktische und technische Themen
    • Anlagentechnik
    • Schutzvorkehrungen, -technische, / -organisatorische, / persönliche Maßnahmen (TOP-Prinzip / ‚S’TOP-Prinzip)
    • Schalthandlungen und Organisation der notwendigen Abläufe und Arbeitseinsätze
    • Prüfen der Spannungsfreiheit
    • Erden und Kurzschließen
    • Umsetzung der 5 Sicherheitsregeln -konkrete Beispiele im MS-Bereich
    • Freigabe zum Arbeiten / Rückgabe von Anlagen…
    • Dokumente / Dokumentationen zum Schalten / für Schaltaktionen
  • Praktischer Teil:
    • Besichtigung von Ortsnetzstationen und Besprechung ortsüblicher Schalthandlungen mit allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen...
    • Hinterfragen des Störlichtbogenschutzes und der Druckentlastungsysteme...
    • Praktisches ‚Schalten‘, -soweit möglich
  • Zertifikats-Prüfung
    • Abschluss-Test, -‚Multiple-Choice-Test‘!

Teilnehmerkreis:

Elektroingenieure, -techniker, -meister, -monteure, elektro­tech­nisch unterwiesene Personen, Elektrofachkräfte mit begrenz­tem Aufgabengebiet in Energieversorgungsunternehmen (Stadt- und Elektrizitätswerken) und Industrieunternehmen, denen die Schalt­berechtigung erteilt werden soll.

Ihr Seminarleiter:

Dipl.-Ing. Ferdinand Schlüter
Ingenieurbüro für Elektrotechnik und Energietechnik,
Bad Wünnenberg

Art der Präsentation:

Vortrag, Diskussion, Praxisbeispiele, Film, Seminarunterlagen

Info:

  • Dieser Lehrgang dient dem Fachkundenachweis.
    Die praktische Fachunterweisung und die Erteilung der Schaltberechtigung kann nur innerbetrieblich durch den Fachvorgesetzten erfolgen.
  • Eingangsvoraussetzung für die Zertifikatsprüfung:
    Abgeschlossene Lehre in einem Elektrofachberuf sowie
    1 Jahr Berufserfahrung. Die persönlichen Daten und Nachweise zu den Eingangsvoraussetzungen werden mit separatem Schreiben nach der Anmeldung angefordert.
    Rückfragen bitte an: TAW Cert - Tel. 09187-931-295
  • Die Zahl der Teilnehmer/innen ist begrenzt.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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