Zwei Personen stehen in einer Lagerhalle zwischen hohen Regalen, eine Person hält ein Tablet und zeigt nach vorn. Das Bild zeigt eine Arbeitssituation zum Thema Lieferkettengesetz.

Lieferkettengesetz (LkSG)

Das Lieferkettengesetz bleibt auch 2026 ein wichtiges Thema für Unternehmen mit internationalen Beschaffungs- und Produktionsstrukturen. Dieser Beitrag erklärt den aktuellen Stand, ordnet rechtliche Entwicklungen ein und zeigt, welche Pflichten bei Risikoanalyse, Präventionsmaßnahmen, Beschwerdeverfahren und Dokumentation relevant bleiben. Außerdem erfahren Verantwortliche, welche Anforderungen entlang der Lieferkette praktisch umzusetzen sind und wie sich Unternehmen auf mögliche Änderungen vorbereiten können. So entsteht ein verständlicher Überblick über die wichtigsten Regeln, Zuständigkeiten und Handlungsfelder im Jahr 2026 für Einkauf, Compliance, Management und interne betriebliche Abläufe.

Aktueller Stand 2026 einfach erklärt

Das Lieferkettengesetz Deutschland, offiziell Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), verpflichtet Unternehmen seit 2023 zu Sorgfaltspflichten in ihren globalen Lieferketten. Was ist das Lieferkettengesetz? Es fordert Risikoanalysen, Prävention und Dokumentation – vor allem für Firmen ab 1.000 Mitarbeitern. Im Lieferkettengesetz aktueller Stand 2026 gibt es Entschärfungen: Berichtspflichten gelockert, Bußgelder milder, doch die Kernpflichten bleiben bestehen. Ob Lieferkettengesetz Abschaffung kommt? Unwahrscheinlich, trotz anhaltender Debatten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Lieferkettengesetz (LkSG) – Kern: Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), auch Lieferkettengesetz Deutschland genannt, verpflichtet Firmen ab 1.000 Mitarbeitern zu Risikoanalysen und Dokumentation in Lieferketten – seit 2024 voll wirksam.
  • Was ist das Lieferkettengesetz?Lieferkettengesetz einfach erklärtNationales Lieferkettengesetz für eigene Geschäfte und Zulieferer; Pflichten umfassen Risikomanagement, BAFA-Berichte und Prävention.
  • Aktueller Stand 2026Lieferkettengesetz aktueller Stand 2026 bringt Entschärfungen – Berichte gelockert, Bußgelder milder, aber Kernpflichten und BAFA-Kontrollen bleiben.
  • EU vs. DEEU Lieferkettengesetz (CSDDD) ab 2027 milder (ab 5.000 Mitarbeiter), risikobasiert; harmonisiert europäisches Lieferkettengesetz mit LkSG.
  • Kritik & AbschaffungLieferkettengesetz Kritik fokussiert Bürokratie; Lieferkettengesetz Abschaffung scheitert, nur Anpassungen.
  • PflichtenFür wen gilt das Lieferkettengesetz? Große Unternehmen direkt, KMU indirekt; Umsetzung via Software und Schulungen.

 

Dieser Leitfaden erklärt das nationale Lieferkettengesetz, vergleicht es mit dem EU Lieferkettengesetz und gibt praktische Umsetzungstipps. Ideal für Unternehmen, die das Lieferkettengesetz einfach erklärt haben möchten.

Lieferkettengesetz einfach erklärt: Was ist das LkSG?

Lieferkettengesetz was ist das? Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) ist das nationale Lieferkettengesetz in Deutschland. Es gilt seit Januar 2023 für große Unternehmen und senkt die Schwelle auf 1.000 Mitarbeiter ab 2024. Lieferketten Gesetz umfasst den eigenen Geschäftsbereich, unmittelbare und mittelbare Zulieferer – von Rohstoffen bis zur Lieferung an den Endkunden.

Kernpflichten:

  • Risikomanagement-System einführen.
  • Jährliche Berichte ans BAFA.
  • Beschwerdeverfahren für Betroffene.
  • Abhilfemaßnahmen bei Verstößen.

Abgestufte Anforderungen: Bei direkten Lieferanten proaktiv, bei indirekten nur bei Kenntnis von Risiken. Rechtssicherheit durch klare Regeln – keine Export von deutschen Standards, sondern UN-Leitprinzipien.

AspektVor LkSGMit Lieferkettengesetz
VerantwortungFreiwilligVerbindlich ​
UmfangEigene FirmaGesamte Lieferkette
KontrolleInternBAFA + Bußgelder bis 800.000 € ​

Lieferkettengesetz aktueller Stand 2026

Lieferkettengesetz aktueller Stand 2026: Der Bundestag debattiert Entlastungen – Berichtspflicht teilweise ausgesetzt, Fokus auf Risikodokumentation. BAFA prüft weiter, erste Bußgelder verhängt. Fristen: Jährlicher Bericht bis 31. Mai. Lieferkettengesetz Deutschland bleibt aktiv, trotz IHK-Kritik an Bürokratie.

Zeitplan:

  • 2024: Vollanwendung ab 1.000 Mitarbeitern.
  • 2026: Anpassungen für weniger Belastung.​
  • Keine vollständige Lieferkettengesetz Abschaffung, nur Optimierungen.

Unternehmen nutzen digitale Tools für Compliance – effizient und kostensparend.​

EU Lieferkettengesetz vs. nationales Lieferkettengesetz

Das europäische Lieferkettengesetz (CSDDD) wurde 2024 abgeschwächt und tritt gestaffelt in Kraft: Ab 2027 für 5.000-Mitarbeiter-Firmen, bis 2029 volle Anwendung. Lieferkettengesetz EU harmonisiert Regeln europaweit, mit höheren Schwellen (Umsatz ab 450 Mio. €).

EU Lieferkettengesetz vs. LkSG:

KriteriumLieferkettengesetz Deutschland (LkSG)EU Lieferkettengesetz (CSDDD)
SchwelleAb 1.000 Mitarbeiter ​Ab 1.000–5.000, Umsatzabh.
UmfangVolle Kette, abgestuftRisikobasiert, inkl. Vertrieb ​
Start2023/20242027–2029 ​
HaftungBußgelder, AusschlussZivilrechtlich stärker ​

Europäisches Lieferkettengesetz ergänzt das nationale Lieferkettengesetz – DE-Firmen sind gut vorbereitet.​

Lieferkettengesetz Kritik: Pro und Contra

Die Lieferkettengesetz Kritik dreht sich vor allem um übermäßigen Bürokratieaufwand: Viele Mittelständler fühlen sich überfordert durch hohe Kosten, komplizierte Datenerhebung und Wettbewerbsnachteile gegenüber internationalen Konkurrenten. Die IHK fordert dringend Vereinfachungen, wie standardisierte Fragebögen und weniger Haftungsrisiken für kleinere Zulieferer.

Positiv wird das Gesetz für die klare Rechtssicherheit und einheitliche Standards gelobt – Unternehmen wissen endlich, was erwartet wird.

 

Lieferkettengesetz Abschaffung scheiterte 2024 und 2026: Trotz Initiativen (z. B. CDU/CSU) gab es keine Mehrheit; stattdessen gibt es Anpassungen wie gelockerte Berichtspflichten und mildere Bußgelder. Trotz Kritik: 80% der Firmen sehen Vorteile in nachhaltigen Ketten (Umfragen).​

Für wen gilt das Lieferkettengesetz? Pflichten und Umsetzung

Für wen gilt das Lieferkettengesetz? 

Deutsche Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern, ausländische mit Niederlassung. Indirekt: KMU als Zulieferer.​

Wozu verpflichtet das Lieferkettengesetz?

  • Risikoanalyse jährlich.
  • Präventionsplan.
  • Schulungen für Mitarbeiter.
  • Lieferantencodes.

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