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Dr.-Ing. Claudia Dössereck
Tel.: 0202 / 7495 - 207
Fax: 0202 / 7495 - 228
claudia.doessereck@taw.de



Veranstaltungsort
Technische Akademie Wuppertal
Fritz-Bauer-Str. 13
90518 Altdorf b. Nürnberg

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Fax: 09187 / 931 - 200
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Alternativ-Termin
28.-29.01.2020 - Wuppertal

Toleranzdesign von Bauteilen durch geometrische Produktspezifikation und Form- und Lagetoleranzen im Maschinen- und Fahrzeugbau

  • Toleranzarten
  • Tolerierungsgrundsätze
  • Toleranzverknüpfungen
  • Maßkettentheorie
  • Praktische Anwendungen
  • nach aktuellstem Normenstand 2017

Anmelde-Nr.: 81211102W9

Ort:

Altdorf bei Nürnberg

Termin:

Do, 17.10.2019 bis Fr, 18.10.2019,
jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

Gebühr:

EUR 1250,00
(mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)

Zum Seminar

Toleranzdesign von Bauteilen durch geometrische Produktspezifikation und Form- und Lagetoleranzen im Maschinen- und Fahrzeugbau

In der Herstellung und Montage von Bauteilen und Baugruppen spielen Toleranzen eine maßgeb­liche Rolle, weil sie Funkti­o­na­lität, Qualität und Ferti­gungs­kosten beein­flussen. Gestiegenes Quali­täts­be­wusstsein und die globale Fertigung rückt die Toleranzen auch in den Mittel­punkt von Abstimmungs­problemen, weil hierüber die Passgenauigkeit, der Verschleiß und somit die Lebens­dauer von Produkten verbunden sind.
Die Kennt­nisse über die aktuelle Normung zur dimensionellen Tolerierung (ISO 14405:2017), F+L-Toleranzen (ISO 1101:2017), die Tolerierungsregeln und Tolerie­rungs­grund­sätze, Maßketten­berech­nungen sowie der Umsetzung der messtechnische Nach­weise ist Voraussetzung für eine funktions­gerechte und wirt­schaft­liche Bau­teilbeschreibung.
Denn mit einer zweckgerechten Tolerierung, und zwar in der Größe, Art und Bezugsetzung, können erfah­rungs­gemäß bis zu 10% an Fertigungs- und Montagekosten eingespart werden. Den Form- und Lagetoleranzen bzw. dem Geometric Dimen­sion & Tolerancing (GD&T) wird darüber hinaus in den Regel­werken zum Qualitätsmanagement (ISO 9001, VDA 6.1, IATF 16949) eine große Bedeutung beigemessen.
Das Seminar vermittelt Ihnen die Fähigkeiten für eine sichere Tolerierung und Maß­ketten­abstimmung nach neuestem Normenstand. Sie erfahren, wie Sie Form- und Lagetoleranzen sinnvoll definieren, dabei die Prozessfähigkeit der Fertigung und die Umsetzung für die Fertigungsmesstechnik berücksichtigen.

Seminarinhalt:

Toleranzdesign von Bauteilen durch geometrische Produktspezifikation und Form- und Lagetoleranzen im Maschinen- und Fahrzeugbau

  • Entstehung von Toleranzen inklusive Form- und Lageabweichungen
  • Überblick über die neue DIN-, EN- und ISO-Normung
  • Begrifflichkeiten und Definitionen
    Längenmaße, Maßtoleranzzone, theoretisch exaktes Maß, Formtoleranzzone, Minimum-Bedingung, Zeichnungsvereinfachung nach DIN 30-10
  • Normgerechte Zeichnungskonventionen nach
    DIN und ISO
    Maßeintragung, Toleranzen (Passungen nach ISO 286), toleriertes Element, Toleranzzone, messtechnischer Nachweis
  • Idee und Prinzip der GPS-Normung
  • Dimensionelle Tolerierung und Koordinatenmessprinzipien nach ISO 14405-1 bis 3
  • Bezüge und Bezugssysteme nach ISO 5459 sowie RPS
  • Form- und Lagetoleranzen nach neuer ISO 1101 und ISO 179792, 2D- und 3D-CAD-Spezifikationen, Form, Richtung, Ort und Lauf
  • Plus-/Minus- oder Positionstolerierung nach ISO 5458
  • Allgemeintoleranzen für die Fertigung und Bearbeitungs­zugaben
    Mechanische Bearbeitung, Ur- und Umformung, Toleranzregel nach DIN 30630
  • Tolerierungsprinzipien
    Maximum/Minimum-Zustand bzw. Grenze, Paarungsmaß, Mess- und Prüfprinzipien, Grenzgestalt von Formelementen
  • Tolerierungsgrundsätze
    Unabhängigkeitsprinzip (ISO 8015),
    Hüllprinzip (ISO 14405-1) Maximum- bzw. Minimum-Material-Prinzip, Wechselwirkungsprinzip (ISO 2692)
  • Toleranzverknüpfungen durch Maßketten
    Arithmetische und statistische Bestimmung von Schließmaß und –toleranz (u.a. nach ASME)
  • Prozessführung und Toleranzfeldnutzung
    Prozessstreubreite, Prozessfähigkeitsindizes, Überprüfung auf Prozessfähigkeit nach VDA
  • Erfassung von Maßen und F+L-Toleranzen durch Messen
    Taylorscher Prüfgrundsatz, Abbe’sches Messprinzip, Festlegung von Lehren
  • Wahl sinnvoller Form- und Lagetoleranzen gemäß Funktion und Kosten
    Vorgehensleitfaden, herstellbare Größenordnungen
  • Diskussion von Tolerierungsbeispielen
  • Gruppenarbeit an Bauteilen

Teilnehmerkreis:

Technische Zeichner, Konstrukteure, QS-Manager, Fertigungs­planer aus dem Maschinen-, Fahrzeug- und Gerätebau

Ihr Seminarleiter:

Prof. em. Dr.-Ing. Bernd Klein,
Beratender Ingenieur Calden

Art der Präsentation:

Referat, Diskussion,Videos, beispielhafte Anwendungen.
Sie erhalten zusätzlich das Fachbuch "Toleranzdesign im Maschinen- und Fahrzeugbau" von Prof. Bernd Klein

Ähnliche Veranstaltungsthemen:

  • Form- und Lagetoleranzen - Geometrische Produktspezifikation (GPS) in der Praxis > Infos

  • Form- und Lagetoleranzen nach GPS-Standards definieren und berechnen - Toleranzmanagement aufbauen > Infos

  • CAD-Bemaßung und Tolerierung nach neuen ISO-Normen > Infos

Teilnahmebescheinigung:

Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung der TAW mit detaillierter Auflistung der vermittelten Seminarinhalte.

Melden Sie mehr als eine/n Teilnehmer/in zum selben Seminartermin an, machen wir Ihnen das folgende Angebot:

10 % Nachlass auf die Seminargebühr für den zweiten Teilnehmer,
20 % Nachlass auf die Seminargebühr für jeden weiteren Teilnehmer.

Bedingung ist, dass die Rechnungs- bzw. Firmenanschrift identisch ist. Die Seminarsparaktion ist nicht kombinierbar mit anderen Nachlässen.
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