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WEITER durch BILDUNG!

 

Pflegeberater/in (nach § 7a SGB XI)

Diese Weiterbildung wird nach den Empfehlungen des GKV Spitzenverbandes vom 29. August 2008 durchgeführt.

Seit 1. Januar 2009 haben Pflegeversicherte, die Leistungen nach dem SGB XI beziehen oder beantragt haben, einen Anspruch auf eine umfassende Pflegeberatung. Diese Beratung, im Sinne eines individuellen Fallmanagements, reicht von der Feststellung und systematischen Erfassung des Hilfebedarfs über die Erstellung eines individuellen Versorgungsplanes mit allen erforderlichen Leistungen bis hin zur Überwachung der Durchführung des Versorgungsplanes. Seit dem 30. Juni 2011 darf dazu nur noch qualifiziertes Personal mit entsprechender Zusatzqualifikation eingesetzt werden.

Zielgruppe

Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen mit abgeschlossener Berufsausbildung als:

  • Altenpfleger/-in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in
  • Sozialversicherungsfachangestellte/r oder
  • ein abgeschlossenes Studium der sozialen Arbeit


Ebenfalls kommen für die Pflegeberatung Personen in Betracht, die andere geeignete Berufs- oder Studienabschlüsse erworben haben, z.B. Sozialpädagogen oder Heilpädagogen. Auch Personen, die vor dem 1. Januar 2009 bereits seit drei Jahren in der Beratung der Pflegekassen nach §7 SGB XI/ § 14 SGB I tätig sind und die in einem der oberen genannten Berufe für die Pflegeberatung erforderlichen Kenntnisse erworben haben, können als Pflegeberaterinnen oder Pflegeberater nach § 7a SGB XI tätig werden.

Aufgaben eines Pflegeberaters/ einer Pflegeberaterin:

  • Den Hilfebedarf unter Berücksichtigung der Feststellungen, der Begutachtung durch den MDK systematisch zu erfassen und zu analysieren.
  • Erstellung eines individuellen Versorgungsplanes mit den im Einzelfall erforderlichen Sozialleistungen und gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen oder sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfen
  • Veranlassung der für den Versorgungsplan erforderlichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Pflegekasse
  • Die Durchführung des Versorgungsplans zu überwachen und erforderlichenfalls einer veränderten Bedarfslage anzupassen.
  • Bei besonders komplexen Fallgestaltungen den Hilfeprozess auszuwerten und zu dokumentieren.

 

Lehrgangsdauer und -umfang

Lehrgangsumfang:     480 U.-Std. zu je 45 min.

Lehrgangsbeginn:     28. März 2012 bis 25. September 2013

Unterrichtszeiten:     mittwochs von 8.00 bis 15.00 Uhr

Lehrgangsgebühren

Die Lehrgangsgebühr je Teilnehmer bei einem Leistungsumfang von 480 U.-Std. beträgt 3.072,00 €. Die Lehrgangsgebühr versteht sich inkl. der Skripte. Die Lehrgangsgebühren können in monatlichen Raten á 192,00 € gezahlt werden.

Lehrgangsinhalte

  • Modul 1  Pflegefachwissen: Kenntnisse der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Pflege und Gesundheitswissenschaften
  • Modul 2  Case Management: Theoretische und praktische Grundlagen, Arbeitsfeldspezifische Vertiefung
  • Modul 3  Recht: Allgemeines Sozialrecht, Besondere pflegerelevante Rechtsfelder
  • Modul 4  Kommunikation und Psychologie: Kommunikation, Lernen und Motivation
  • Modul 5  Didaktik
  • Pflegepraktikum

Zu absolvieren sind ein einwöchiges Praktikum in einem ambulanten Pflegedienst sowie ein zweitägiges Praktikum in einer teilstationären Pflegeeinrichtung. Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann das Praktikum auch tage- oder stundenweise absolviert werden. Können praktische Erfahrungen auf andere Weise nachgewiesen werden, bspw. durch die berufliche Tätigkeit, kann dies als Praktikum anerkannt werden.

Abschluss

Zertifikat der Technischen Akademie Wuppertal e.V.

Fortbildungspunkte

40

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