- Theorie und Planung von Rundsteueranlagen
- Geräte- und Anlagentechnik
- Betriebserfahrungen
- Neues Übertragungsverfahren
- Zustands- und Grenzwertbetrachtungen von in Betrieb befindlichen Sendeanlagen
- Wind- und Solarparks:
Aufbau, Wirkungsweise und Anforderungen
- Zukunftspotenziale der Rundsteuerung
Ort/Termin:Altdorf bei Nürnberg
Mo, 8.11.2010 bis Di, 9.11.2010
1. Tag: 9.00 bis 17.30 Uhr
2. Tag: 9.00 bis 16.30 Uhr
Anmelde-Nr.: 81121161W0
Referenten:
- Dipl.-Ing. Reinhold Schulte (Leitung),
Swistec GmbH, Bornheim-Sechtem
- Dipl. El.-Ing. HTL Alfred L. Herz,
DSM System Planning, Unterägeri (Schweiz)
- Dipl.-Inform. Gerd Hoepfner,
Swistec GmbH, Bornheim-Sechtem
- Dipl.-Ing. (FH) Stephan Strauß,
Solar Engineering Decker & Mack GmbH, Berlin
Gebühr:
EUR 930,00 (mehrwertsteuerfrei, einschließlich Seminarunterlagen, Pausengetränken und Mittagessen)
Zum Seminar:
Die Tonfrequenz-Rundsteuertechnik ist seit langem für Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) ein zuverlässiges und wirtschaftliches Instrument zur Netzbetriebsführung. Mit Tonfrequenz-Rundsteueranlagen übertragen EVU Steuerinformationen von den Leitzentralen an jeden beliebigen Punkt ihrer Energienetze. Sie sind somit in der Lage, die Netzlast nach Bedarf zu beeinflussen, Tarife umzuschalten und z. B. Straßenbeleuchtungen ein- und auszuschalten. Im Rahmen der Interessen und Ziele eines liberalisierten dynamischen Strommarktes setzen viele EVU auf die kostengünstige und flexible Technologie der netzgebundenen Rundsteuerung.
Durch die Liberalisierung des Messwesens (intelligente Zähler usw.) eröffnen sich für die Rundsteuerung ganz neue Einsatzgebiete. Hierzu wurde in der Rundsteuertechnik ein neues und schnelleres Echtzeit-Übertragungsverfahren zur Ansteuerung von intelligenten Zählern (Smart Meter) und die Anzeigemöglichkeit von alphanumerischen Texten entwickelt.
Die neuen BDEW-Richtlinien für den Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz (Erneuerbare-Energien-Gesetz usw.) haben dafür gesorgt, dass viele Netzbetreiber seit dem 01.01.2009 im Rahmen des Erzeugungs- und Netzsicherheitsmanagement ebenfalls die zuverlässigen Signale der netzgebundenen Rundsteuertechnik für ihre Zwecke einsetzen.
Das Seminar behandelt Theorie und Planung, Bau- und Betrieb derartiger Anlagen. Themen wie Wirtschaftlichkeit, Effizienzsteigerung, Betriebserfahrungen und Zuverlässigkeit werden ebenfalls besprochen. Dem Teilnehmer werden Kenntnisse vermittelt, die es ihm gestatten, neue Rundsteueranlagen zu planen und vorhandene Anlagen effektiv zu betreiben bzw. zu optimieren.
Seminarinhalt:
- Theorie und Planung von Rundsteueranlagen
- Einführung
- Aufgaben der Netzbetriebsführung
- Steuersysteme zur Lastbeeinflussung
- Idee der Flächensteuerung
- 100 Jahre Entwicklung
- Aufgabenstellung
- Steuer- und Regelprinzip
- Steuerungskriterien
- Steuerbare Verbraucher
- Anlagenparameter
- Auslegungskriterien
- Anlagen-Aufbauprinzip
- Wahl der Parameter
- Rundsteuercode
- Anlagentechnik
- Einspeiseebene
- Einspeise- und Übertragungstechnik
- Synchronisierung über Funksignale
- Anlagenplanung
- Swistra ®
- Vorschriften
- Geräte- und Anlagentechnik - Betriebserfahrungen
- Geräte- und Anlagentechnik
- Kommandogeräte
- Rundsteuersender
- Ankopplungen
- Rundsteuerempfänger
- Betriebserfahrungen
- Empfangs- und Störpegel
- Parallelbetrieb von Rundsteueranlagen
- Zustands- und Grenzwertbetrachtungen von in Betrieb befindlichen Sendeanlagen
- Einsatz von Tonfrequenz-Sperren
- Wind- und Solarparks: Aufbau, Wirkungsweise und Anforderungen
- Zukunftspotenziale der Rundsteuerung
- Versorgungssicherheit
- Netzbetrieb
- Energiegeschäft
- Marketing
- Wirtschaftlichkeit
- Besichtigung einer Rundsteueranlage
Art der Präsentation:
Vortrag, Diskussion, Praxisbeispiele, Seminarunterlagen
Teilnehmerkreis (m/w):
Ingenieure, Techniker und Mitarbeiter aus den Bereichen Planung und Betrieb in Elektrizitätsversorgungsunternehmen